Gehen Sie heim und bekommen Sie Kinder: Wie Silke sich davon nicht kleinmachen ließ.
Shownotes
"Gehen Sie heim und bekommen Sie Kinder. Wir haben da nix für Sie." Mit diesem Satz eines Landesschulrat-Mitarbeiters wurde Silke nach Studium, Zusatzausbildungen & jahrelanger Joberfahrung abgewiesen – ein Moment, der sie bis heute prägt und der zu einem Wendepunkt wurde: Sie beschloss, sich von niemandem mehr sagen zu lassen, was sie kann oder nicht kann.
In dieser Folge von HER TURN. HER IMPACT. erzählt Silke Mohl-Lengauer ihren Weg von einer behüteten Kindheit im Mühlviertel über Studium und Auslandsjahre bis zum Verlust ihrer ersten Tochter kurz nach der Geburt. Und wie sie aus dieser Zeit wieder Vertrauen ins Leben fand. Sie spricht offen über finanzielle Unabhängigkeit als Frau und Mutter, darüber, warum sie nie ein gemeinsames Konto mit ihrem Mann wollte, und wie es sich anfühlt, heute mehr zu verdienen als er – ein Thema, über das noch immer zu selten offen gesprochen wird.
Ein Gespräch über weibliche Selbstbestimmung, Mut in kleinen alltäglichen Momenten, die Kraft von Frauen-Communities und die Frage, wie ein gelungenes Leben als Frau, Mutter und eigenständige Person aussehen kann.
Du hörst außerdem:
- Wie Silke ihre Kinder ganz bewusst als Vorbild für Eigenständigkeit erzogen hat
- Warum Frauen ihr Licht zu oft "unter den Scheffel stellen" und wie man das ändert
- Ein Blick auf die Pensionslücke und warum Frauen zu wenig darüber sprechen
- Wie eine Reise allein in die Sahara zu Ulli`s nächsten großen Vorhaben wird
Jetzt reinhören, überall, wo es Podcasts gibt: HER TURN. HER IMPACT.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Denn wir wissen, dass sie überleben ja unser Leben vorwärts und verstehen es rückwärz.
00:00:04: Und das war dann so.
00:00:05: ich habe mich beim Landesschulrat beworben und dann sagte dieser Mensch dort ein Mann, ich muss jetzt wirklich sagen gehen Sie heim und bekommen Sie Kinder!
00:00:16: Wir haben da nix für Sie was Sie da studiert haben, das brauchen wir nicht in Kärnten.
00:00:20: Was ist die Zusatzausbildung?
00:00:22: Ich hatte eine Zusatzausbildung.
00:00:24: Nach meinem Studium hab' ich noch mal studiert also... Das war alles so plötzlich nichts mehr wert.
00:00:30: Und das war einfach für mich auch ein Schock, weil ich davor nicht so gekannt habe und auch dieses Thema dass da ein Mensch sitzt und über dein Leben bestimmt.
00:00:43: Also für mich war das... also ich kriege da jetzt echt Gänsehaut, weil das wirklich dieser Zeitpunkt war wo ich mir gedacht habe Ich lass mir von keinem sagen was ich kann oder nicht
00:00:53: kann
00:00:58: Mit Uli und
00:00:59: Noa.
00:01:02: Der Podcast über das gelungene Leben aus weiblicher Perspektive.
00:01:08: Hi, wir sind Uli...
00:01:10: ...und Noaa...
00:01:11: ...Mama und
00:01:12: Tochter!
00:01:13: Und das ist unser Podcast.
00:01:14: Her turn
00:01:16: her impact.
00:01:17: Wir möchten uns gleich am Anfang bei euch allen bedanken für so viele Fuse- und für so tolle Rückmeldungen.
00:01:24: Es tut so gut zu hören und es ist so schön zu hören dass es euch gefällt was wir machen.
00:01:28: Und was machen wir noch?
00:01:30: Wir haben wieder jemanden bei uns zu Besuch heute, nämlich die liebe Silke.
00:01:37: Was ich so unglaublich schön finde und was sich vor allem eben bei deiner Jubiläumsfeier sozusagen einfach wieder so stark gespürt habe ist dieses dass es so viele unglaublich tolle Geschichten gibt.
00:01:51: Rengana-Geschichten, aber vor allem Frauengeschichten, Biographien – woher wir kommen und was wir gemacht haben in unseren früheren Leben, unserem jetzigen Leben?
00:02:02: Und ja wie wir uns einfach gegenseitig in dem Verstärken unterstützen da sind und für mich ist das eben meine totale Normalität.
00:02:11: Ich bin aufgewachsen in diesen Frauengeschichten, aber habe halt schon gespürt in den letzten Jahren dass es in der normalen Welt ein bisschen anders ausschaut und deshalb finde ich es so schön das du heute dafür ist für uns und du deine Geschichte mit uns teilst und wir haben auch alle unser Beauty hier!
00:02:32: Das heißt wir werden heute von Innen aus strahlen.
00:02:35: nach unserer
00:02:37: Podcaststunde
00:02:40: Würde ich, möchtest du noch was sagen?
00:02:41: oder
00:02:41: starten wir gleich heilen?
00:02:43: Ja.
00:02:43: Ich möchte sagen das, worüber wir gerade vorhin gesprochen haben gemeinsam über diese Community dass es so wichtig ist für uns Frauen eine größere weibliche feminäne Community zu haben weil uns das einfach gut tut.
00:02:56: liebe Silke vielen Dank dass Du heute hier bist und starten wieder gleich rein.
00:03:01: mich würde unglaublich bei Dir interessieren wie war Deine Kindheit?
00:03:06: Ja, bevor ich da hineingehe sage ich ja mal Danke.
00:03:09: Danke für die Einladung!
00:03:10: Es war einfach total schön.
00:03:11: jetzt auch Ich hatte ja meinen zwanzig Jahre Jubiläum mit Ringana.
00:03:15: und liebe Uli, ich kenne dich seit ich bei Ringana bin Und ich freue mich natürlich deswegen besonders dass ich heute hier bei euch sein darf und meine Geschichte erzählen darf weil wir haben draußen ein bisschen gesprochen.
00:03:31: es gibt ja viele Varianten unserer Geschichten Und es ist auch immer sehr persönlich, was man gerade zu einem Zeitpunkt bereit ist mit anderen Menschen zu teilen.
00:03:42: Deswegen freue ich mich heute sehr und bin schon sehr gespannt wo die Reise hingeht!
00:03:46: Jetzt hast du mich nach meiner Kindheit gefragt... Und ja, ich bin sehr behütet im Mühlviertel in Oberösterreich aufgewachsen am Land sozusagen.
00:03:56: Meine Oma hatte auch einen Bauernhof das heißt wir waren viel draußen in der Natur und ich habe so diese klassische Gen-X Kindheit gehabt.
00:04:06: Wir hatten einfach ganz viele Freiheiten, wir waren unterwegs Die Elternesser meine Mama hat da sozusagen täglich am Hof der Oma gearbeitet und wir waren halt draußen.
00:04:14: Wir waren die Dorfkinder, die unterwegs waren, die auf Bäume geklettert sind, die irgendwo am Bach gespielt haben.
00:04:19: wenn ich mir jetzt dran denke was... Wenn meine Kinder dort alleine gelassen hätte, hätte ich mir wahrscheinlich mehr so angemacht.
00:04:25: aber das war halt diese Freiheit die wir hatten und auch das Vertrauen dass sie uns mitgegeben haben unsere Eltern, dass wir einfach gut auf uns schauen ja?
00:04:34: Und ich glaube das hat mich sehr geprägt, mich hat es sehr geplägt einfach diese Zuverlässigkeit.
00:04:42: Also ein Wert, der mir auch jetzt in meiner Arbeit so wichtig ist das war ja eine Prägung von zu Hause dass wir waren.
00:04:51: wenn ich meine Eltern etwas gesagt haben dann haben sie es gemacht.
00:04:54: Wenn ich etwas sage da mache ich es.
00:04:56: Ich glaube das ist schon ein Wert der vielleicht auch verloren gegangen ist aber ich denke auch in unserer Arbeit halt sehr sehr wichtig ist.
00:05:04: Kannst du dich in deiner Kindheit erinnern, wovon du geträumt hast oder wie du dir das Leben so vorgestellt hast als Kind?
00:05:12: Das ist nämlich total spannend weil ich hatte da gar keine Träume.
00:05:16: Ich war so total pragmatisch!
00:05:18: Also ich glaube, ich bin eher dieser Mensch der so Go with the Flow is.
00:05:24: Was ich schon, das stimmt nicht ganz.
00:05:26: Weil was ich immer gespürt habe als ich so in einem Panhof gestanden bin, weil es sind sehr wenig gereist... ...als wir klein waren also in meiner Familie und das war schon Ich will weg!
00:05:35: Ich will reisen, ich will die Welt ziehen.
00:05:37: Also das war dann doch etwas was ich unbedingt machen wollte, was ja jetzt auch wieder genial ist, weil ich es einfach mit meiner Arbeit mit Ringana wunderbar verbinden kann.
00:05:47: Ich hab gerade gestern mit meiner Team-Partnerin der Tina schon die nächste Reise geplant im unser neues Eröffnungsland.
00:05:53: Ja, das lässt sich natürlich jetzt realisieren.
00:05:56: Also es gab doch etwas was ich mir gewünscht habe.
00:05:59: Und wie war dann dieser Übergang bei dir von Kindheit, Jugend vielleicht Ausbildung fertig?
00:06:06: Erster Job Wie war das?
00:06:09: Ich bin dann nach Wien also im Land aufgewachsen und behütet und alles gut.
00:06:13: Dann nach Wienie gegangen in die große Stadt hab dort eben studiert an der Universität Bin dann auch ins Ausland studieren gegangen hab dann in Madrid auch studiert.
00:06:23: Was
00:06:23: hast du studiert?
00:06:24: Ich habe spanisch und geografie studiert Lehramt.
00:06:28: Deswegen war das Reisen.
00:06:29: Also der Reisen war so, es passte natürlich wunderbar zusammen einerseits die Sprache zu lernen andererseits über die Länder zu lernen und hab dann auch in Wien in verschiedenen AHSen gearbeitet und ich habe es geliebt.
00:06:41: Also ich habe wirklich geliebt, ich war total gerne im Wien.
00:06:44: Ich habe diese Arbeit geliebet.
00:06:46: mit den Jugendlichen Bin ich schwanger geworden.
00:06:54: Und mein Mann und ich, wir haben einfach immer schon gesagt wenn wir Kinder bekommen das wollen wir nicht in der Großstadt sondern wir wollen also mein Mann ist aus Klagenfurt im Kärnten.
00:07:03: Wir wollen aufs Land sozusagen Klangfurt mit hunderttausend Einwohnern ist so eine schöne Mitte zwischen Freistaat acht tausend einwohnernd.
00:07:13: Und wie ihn?
00:07:14: Deswegen haben wir uns dann entschieden wir gehen nach Kärnten Weil ja, wird alles neu und ich bin schwanger und vollfreudig gestartet.
00:07:25: Und dann ist leider etwas passiert was nicht so in der Planung steht.
00:07:29: also unsere Tochter ist nach der Geburt verstorben.
00:07:34: Ja das war natürlich... Ich merke auch jetzt es macht immer noch etwas mit mir.
00:07:38: Das war jetzt vor dreiundzwanzig Jahren im Schock.
00:07:45: Also du bist gelehmt, ich hatte so das Gefühl, dass es ein bisschen so heute wie in diesem Studium war.
00:07:51: Du gehst irgendwie durch diese Welt aber du kriegst das nicht wirklich mit die Läufe zu an dir vorbei und ich habe dann natürlich überlegt was soll ich machen?
00:08:01: Jetzt stehe ich in Kärnten, ich hab meinen Job aufgegeben den ich so geliebt habe, ich habe kein Kind... Was mache ich?
00:08:08: Ich habe dann überlegte Optionen, ich hätte nach Wien zurückgehen können, ich hätt auch meinen Job wieder bekommen Aber macht ja keinen Sinn, wenn mein Mann in Kärnten ist und wir eigentlich unser gemeinsames Leben dort aufbauen wollen.
00:08:20: Und dann ist auch wieder ein sehr, sehr prägender Moment passiert, der auch erst im Nachhinein mir so als Prägend natürlich gekommen ist – denn wir wissen das überleben ja unser Leben vorwärts und verstehen es rückwärz!
00:08:35: Das war dann so.
00:08:36: ich habe mich da beim Landesschulrat beworben und dann sagte dieser Mensch dort Ein Mann, ich muss es wirklich sagen.
00:08:44: Gehen Sie heim und bekommen Sie Kinder!
00:08:47: Wir haben da nix für sie.
00:08:48: was sie da studiert haben das brauchen wir nicht in Kärnten.
00:08:51: Was ist die Zusatzausbildung?
00:08:53: Ich hatte eine Zusatzausbildung.
00:08:56: Nach meinem Studium habe ich noch mal studiert also... Das war alles so plötzlich nichts mehr wert und das war einfach für mich auch ein Schock weil ich das davor auch nicht so gekannt habe und auch dieses Thema dass da ein Mensch sitzt und über dein Leben bestimmt.
00:09:14: Also für mich war das, ich kriege da jetzt echt Gänsehaut weil es wirklich dieser Zeitpunkt war wo ich mir gedacht habe Ich lass' mir von keinem sagen was ich kann oder nicht kann Und ich glaube dass war wirklich ein Prägenung moment in meinem Leben und wenn wir dorthin gehen zu sagen Ich gehe in meine Selbstverantwortung Ich übernehme die Verantwortung für mein Leben egal Was im Außen passiert.
00:09:42: Es war nicht einfach und ich merke doch, es ist auch jetzt noch wenn ich daran denke.
00:09:47: Es ist schwierig!
00:09:48: Es ist schwer, wenn du ein Kind verlierst.
00:09:50: Es is schwer... Wenn dir Menschen dann doch mit solchen Themen kommen?
00:09:56: Ja also das war dann dieses Thema...
00:09:58: Du warst ja da in einer extremen Ausnahmesituation eigentlich in Trauer.
00:10:03: etwas Unvorhergesehenes ist passiert Und dann sagt ihr so jemand, also ein anderer Mensch noch so etwas wo er dir die ganze Zukunftshoffnung nimmt.
00:10:14: Also das ist schon bewundernswert wie du das überstanden hast und dass du es überstanden hat.
00:10:21: Hat es dich zuerst quasi niedergeworfen und dann herausgefordert oder hat es dich gleich heraus gefordert?
00:10:27: Na, es war eben schon in dieser Onemacht auch drinnen.
00:10:30: Was ich gemacht habe ist etwas... weil ich hab ja zählig studiert und nochmal... Ich war ein bisschen eine Ausbildungschanke, ja?
00:10:36: Also ich hab natürlich die nächste Ausbildung gemacht!
00:10:38: Ich hab mich abgelenkt und hab gesagt so, ich mache die nächste ausbildung und da hab' ich die Tanja Tobocki kennengelernt.
00:10:44: Das hatte dann der Wirtschafts- und Kommunikationstrainer an der Uni Klagenfurt gemacht und da haben wir zwei uns kennen gelernt und das sind meine jetzige Mentorin.
00:10:53: also Das ist ja wie das Leben so spielt, wenn die eine Tür zugeht.
00:10:57: Klassischerweise gibt es dann diese andere Tür, die wir oft natürlich nicht sehen oder noch nicht wahrnehmen können.
00:11:03: War ja auch nicht gleich so, sondern wir haben uns einmal kennengelernt.
00:11:06: Dann hat sie Ring anerkennen gelernt und dann bin ich wieder Mutter geworden.
00:11:11: Und meine Tochter hatte dann Hautprobleme.
00:11:14: Nun hatte ich Stress in der Schwangerschaft ... ist ja auch das, was wir so oft vergessen.
00:11:21: Was wir Frauen da alles tragen.
00:11:22: Dass wir auch diese Verantwortung sozusagen und dann wirst du wieder schwanger und du bist natürlich auch.
00:11:28: da habe ich natürlich versucht mich nicht in das hinein zu begeben, was vorher passiert ist.
00:11:34: Und ja also es war dann eben so dass sie die Hautprobleme hatte schon eigentlich von Geburt an und die Tanja hat mir dann Ringana empfohlen.
00:11:45: Ich habe gehört, das soll so gut sein und probiere es doch aus.
00:11:49: Mir war es gar nicht!
00:11:51: Es war dieses Probierers-Aus.
00:11:53: Und ich habe dann mir was bestellt von Ringana.
00:12:00: Die ersten Produkte waren die Bodymilk für meine Tochter und die Sunscreen und ich selber habe mir das Pack.
00:12:05: A – gegönnt, weil wie das natürlich so ist.
00:12:09: Wenn es dem Kind nicht gut geht, geht's der Mama auch nicht gut.
00:12:11: Also ich war einfach auch körperlich schon sehr erschöpft und bin grundsätzlich ein sehr energievoller Mensch.
00:12:16: Und das war dann diese Erkenntnis.
00:12:17: Wow!
00:12:19: Wie geil ist das denn diese Produkte wirken?
00:12:21: Ich habe das Anti-Ox genommen, mein ganzer Körper, also jede Zelle hat das gespürt, wie gut das mir getan hat und wie ich mich wieder gestärkt habe von innen heraus.
00:12:33: Die LIA hat die Produkte super vertragen und dann war es so, was ist denn das für eine coole Firma?
00:12:37: Und ich habe damals ein großes Magazin.
00:12:39: Das war ja im Jahr zwei Tausend Sechs.
00:12:42: Es gab ein großes Magazine.
00:12:43: Ich habe das durchstudiert und dachte mir wie cool ist das bitte!
00:12:46: Eine Firma, die in Österreich ist, die Wert auf Bio-Nachhaltigkeit liegt.
00:12:51: Ich muss dazu sagen wir waren schon sehr, mein Mann ist sehr bewusst und wir haben uns auch zu diesem Zeitpunkt schon biologisch ernährt.
00:13:00: Das war einfach ein großer Wert in unserer Familie.
00:13:02: Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und diese Schonung der Ressourcen.
00:13:07: Und das passt ja komplett zu unserer Familie!
00:13:11: Darf ich dich fragen, wie viele Kinder hast du insgesamt?
00:13:14: Ich habe drei Kinder geboren und genau.
00:13:17: Und hab die Lia und dem Moritz.
00:13:19: Also ist es für dich immer noch da, dass du drei Kinder sind?
00:13:22: Ist deine Tochter immer noch bei dir?
00:13:24: Ja,
00:13:24: definitiv!
00:13:25: Sie war auch immer Teil unserer Familie.
00:13:28: Auch die Geschwister wissen sie haben eine ältere Schwester.
00:13:34: Falsche.
00:13:35: Vielleicht jetzt dazu... Was hat sich für dich
00:13:40: leicht
00:13:40: und was hat sich schwer angefühlt, in der Hinsicht von Arbeit- und Mutterrolle und Frausein eine eigene Person auch zu sein?
00:13:49: Zu verbinden oder miteinander sozusagen auszumachen.
00:13:55: Was war leicht?
00:13:56: Was war eher schwer?
00:13:58: Ja, was schon spannend ist wenn du dann Kinder bekommst... Also mein Mann hat studiert ich habe studiert wir haben unser Leben gelebt und dann wirst du älternd, und dann bist du plötzlich in dieser klassischen Rolle.
00:14:10: Also mein Mann hat einfach sehr viel gearbeitet.
00:14:13: ich war zu Hause bei den Kindern weil es war ja diese Situation also vor allem mit der Lia damals dass ich eben dieses Jobangebot nicht bekommen habe.
00:14:21: Ich hab dann aber selbstständig gearbeitet als Sprachentrainerin Und war dann schon in meiner Arbeit immer schon sehr frei Ja?
00:14:28: Also ich hatte...ich hab von Anfang an als ich Kinder bekommen habe selbstständig gearbeitet und es mir so im eingeteilt, dass ich bei den Kindern sein konnte und arbeiten.
00:14:39: Also für mich war immer klar, ich möchte nicht nur zu Hause sein um Mutter sein, denn ich glaube, ich wäre keine gute Mutter wenn ich immer nur zuhause gewesen wäre!
00:14:48: Und das war ihm auch das Schöne mit den Ringana-Veranstaltungen.
00:14:51: Das war so Freiheit ein Wochenenden war für mich und Gespräche zu führen, die anregend sind.
00:15:00: Und ich glaube das hat mich auch zu einer besseren Mutter gemacht weil ich dadurch aufgetankt habe, weil ich wieder mit voller Elan zu meiner Familie zurückgekommen bin.
00:15:11: und auch ein ganz wichtiges Thema was mich immer so bewegt ist einen Partner ansatzseite zu haben der mich unterstützt hat im Sinne von Ich musste mir nie Sorgen machen dass es meinen Kindern gut geht Und ich denke man, das ist mir so wichtig dass wir da hinaus gehen und das auch viel mehr einfordern.
00:15:33: Weil für mich war es selbstverständlich, dass mein Mann nicht der Babysitter ist sondern das ist der Papa!
00:15:40: Und der Papa übernimmt genau so eine Verantwortung wie eine Mama.
00:15:45: Ich glaube das hat unsere Kinder mit ihrem Papa Ja, die Verbindung so gestärkt weil sie einfach auch Zeit hatten ohne dass die Mama irgendwie reinredet.
00:15:57: Weil das zweite Thema was ich schon auch stark bei Frauen sehe ist, dass sie oft nicht loslassen können.
00:16:04: Dass man immer glaubt wenn ich das zu Hause mache dann funktioniert das gut und mein Mann kann das ja nicht so gut.
00:16:11: also es ist schon beides.
00:16:12: Es ist das Ich muss selber los lassen können Natürlich auch vertrauen können, dass mein Partner das gut macht.
00:16:21: Den Papa sozusagen die Chance zu
00:16:23: gehen?
00:16:25: Genau!
00:16:26: Das kann ich mich auch erinnern und es war auch bald einer Feier.
00:16:29: Hast du das auch erzählt?
00:16:30: Ja Und es ist so lustig weil wir darüber sehr oft reden Auch in den bisherigen Folgen So dass ich glaube, wenn eine Mama glücklich ist und sich auch ums Sicht kümmern.
00:16:40: Und das war auch in der letzten Folge mit der
00:16:41: Julia,
00:16:42: sich als Prioritätssetzter, dass sie eine noch viel bessere und noch viel schönere Mama ist und Beziehung zwischen Kindern und Mama noch viel besser ist.
00:16:54: Das ist so lustig, man kann mich an das erinnern weil ich so lachen musste dass ich das eben zu Hause anders erlebt habe.
00:17:02: Dieses, die Mama war weg, weil ich eben oft mit der Mama zusammen unterwegs war bei Rengar der Veranstaltungen und sie hat ständig nonstop Anrufe bekommen von den Kindern oder vom Papa also von meinem Stiefvater wo nicht das ist oder nicht das is Und da hab ich auch eben so dran denken müssen, eben an dich.
00:17:22: Ja und wie das bei euch
00:17:24: war.
00:17:24: Du hast das Beste wahr?
00:17:25: Ich habe die Anrufe nämlich bekommen.
00:17:27: Nämlich auch mein Mann hat mich angerufen und ich soll jetzt mit den Kindern reden also übers Telefon damit Dinge funktionieren oder damit etwas passiert oder gemacht werden kann.
00:17:37: Also du hast vollkommen recht!
00:17:40: Alle um mich herum haben gelacht wenn ich alleine war habe ich permanent ein Telefonanrufe bekommen.
00:17:46: Also den Doppel- und Dreifach-Load eigentlich übersetzen Das heißt, da habe ich auch sofort eben uns gesehen und es ist auch schön.
00:17:57: Und es ist okay wenn man Zeit mit dem Papa alleine
00:18:00: hat
00:18:01: wo der Papa sich aber dann auf seine ganz andere Art und Weise.
00:18:06: bei meinem Papa ist alles ganz anders abgelaufen.
00:18:10: Da hat jedes Frühstück Mittagessen Abendessen und der Tag ganz anders ausgeschaut ja?
00:18:14: Aber es war schön mit ihm und das war halt ganz anders.
00:18:17: Aber ich hab trotzdem überlebt oder durchgekommen und hat so ganz viele schöne Erinnerungen mit meinem Papa, die ich zum Beispiel eben mit der Mama nicht habe.
00:18:25: Weil sie was ganz anderes macht.
00:18:27: Also du hast total viel davon profitiert!
00:18:29: Weil der Kurt wirklich ganz anders war wie ich und mit dir so verrückte Dinge gemacht hat.
00:18:34: auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen.
00:18:36: Aber das macht es ja auch so aus, gell?
00:18:39: Und es ist ja auch dieses Thema mit früher wie Es braucht ein Dorf um einen Kind zu erziehen.
00:18:44: Ich habe eben dieses Dorfleben noch erlebt, dass man dann plötzlich bei der Nachbarin war und die hat dann eben nur das bekommen.
00:18:49: Also das war so normal Das haben wir heute schon so verloren.
00:18:54: Deswegen sind wir wieder beim Frauen Circle, das sind wir wieder bei der Frauen-Community.
00:19:00: Ist es dann eben auch wichtig wenn ich sage okay ich habe vielleicht nicht den Rückhalt zu Hause?
00:19:04: Das ist ja auch eine Realität die wir haben.
00:19:06: Dann im wirklichen Zuschauen hab' ich vielleicht Frauen um mich herum, die mich unterstützen können.
00:19:11: Sei's jetzt ältere Frauen, sei es Mama Schwiegermama oder auch Frauen die ich mir in mein Leben hole und was ich so schön finde bei Rengana und was Das ist ja auch unser Teammotto, dass wir uns einander bestärken und beflügeln.
00:19:32: Und das erlebe ich einfach ganz oft in Situationen wo Frauen Hilfe brauchen dann plötzlich da Menschen sind die sie vorher nicht gekannt haben.
00:19:41: aber durch Rengarne sind jetzt Partnerinnen sei es Sightline sei es einfach auch im Team miteinander Unterstützen einander und das ist doch so schön.
00:19:50: Also
00:19:50: ich finde die Inspiration nicht so wichtig, die vielen verschiedenen Geschichten von diesen vielen verschiedenen Frauen inspirieren uns gegenseitig.
00:19:58: manchmal müssen wir gar nicht über uns reden oder unsere Probleme aber wir hören eine Geschichte und denken uns ich könnte es auch so machen.
00:20:05: Ich habe jetzt noch eine Frage an dich hast du jemals wie du jung warst oder wie du angefangen hast zu arbeiten oder dann auch Kinder gehabt hast?
00:20:12: Über deine ökonomische Situation nachgedacht, jetzt als Frau.
00:20:18: Hast du dich in Sicherheit gewickt weil du einen Partner hast auf den du dich verlassen konntest?
00:20:24: Oder hast du jemals dir gedacht es wäre gut unabhängig zu sein oder stark zu sein auch finanziell vielleicht stark und erfolgreich?
00:20:33: Das war mir immer wichtig.
00:20:35: Es war ja auch so kurz in meinem Mann, als wir geheiratet haben.
00:20:37: jetzt können wir ein Konto haben und ich so wie?
00:20:39: Was meinst du?
00:20:41: Für mich war das so Nogo also ich kenne auch viele Frauen die nur einen Konto mit ihrem Mann haben was für mich einfach nie eine Option war.
00:20:49: Mein Ich genau das schon sehe.
00:20:52: natürlich gibt es... Wir sind seit dreißig Jahren ein Paar.
00:20:55: Also ich bin mit meinem Mann seit dreizig Jahren zusammen gemeinsam entwickelt.
00:21:01: Und trotzdem finde ich so wichtig, dass jeder als eigenständige Person auch sein Leben lebt und eben auch finanziell gerade.
00:21:09: Das sehe ich natürlich bei ganz vielen Frauen, das man dann aber oft automatisch in eine Abhängigkeit kommt.
00:21:16: Auch bei uns war es nicht so, dass es immer fünftig-fünfzig war.
00:21:19: Denn natürlich, als sich dann unsere Tochter gestorben ist – ich sozusagen nur ein bisschen gearbeitet habe – habe ich viel weniger verdient als er!
00:21:29: Und das war dann klar, dass es getragen wird.
00:21:35: Ich will nicht sagen umgekehrt aber ich verdiene jetzt doch mehr als mein Mann und natürlich sind wir trotzdem auch als Familie uns einig.
00:21:43: Aber ist das schön?
00:21:44: Das hört man nicht sehr oft.
00:21:45: oder wenn eine Frau sagt, ich verdiene mehr als meinen Mann!
00:21:49: Ja, aber auch das muss eine Beziehung aushalten.
00:21:51: Das muss sich dazu sagen, dass für viele Männer ein Thema und schwierig weil's trotzdem... Dramatisch, dass es heutzutage noch in unseren Köpfen ist.
00:22:03: Der Mann ist der Geldverdiener und der Mann sorgt für die Familie.
00:22:07: Und eben wenn es dann Frauen gibt, die sogar wie in unserem Fall – das ist ja echt im Schlaraffenland – kann sich keiner vorstellen, dass du erfolgreich bist, gutes Geld verdienst und als gute Mutter sozusagen auch noch sein kannst, weil ich war bei jeder Schulveranstaltung.
00:22:27: Ich habe meine Kinder zu jeder Sportart, also mein Sohn hat so gleich gefühlt alles ausprobiert.
00:22:33: Ja du warst, ich war Mama Taxi und ich war da und trotzdem hab' ich gearbeitet und kann gutes Geld verdienen ja?
00:22:43: Und das war dann auch ein schönes Erlebnis, das möchte ich auch teilen.
00:22:46: Ich hab's auch bei meiner Feier zählen, wenn es einfach so schön war.
00:22:48: Also mein Sohne war damals dreizehn Covid hier sitzen zu Hause.
00:22:54: Wir hatten zum Glück unser Haus, wo jeder seinen Raum hat.
00:22:57: Ich hab die Zeit sehr genossen, weil wir einfach so viel Familienzeit hatten, weil keiner irgendwo unterwegs war!
00:23:05: Und er kommt in meinen Büro rein und sagt dann zu ihm, Mama das ist so schön du bist so erfolgreich und bist immer für uns da.
00:23:14: Das machen wir herzu.
00:23:18: Ich kann etwas Ähnliches erzählen.
00:23:21: Also erstens einmal Corona war für uns auch als Familie, also ich mit den drei Kindern.
00:23:26: Weil ich hab mich davor getrennt und dann kam Corona.
00:23:29: Und das war wirklich nur ich und meine drei Kinder.
00:23:31: Das war wunderschön!
00:23:33: Wir haben so viel Zeit miteinander verbracht... Ja, nie der Alt.
00:23:36: ... wir haben so viele schöne Erinnerungen.
00:23:38: Die schönsten Erinnerung von uns als Familie sind tatsächlich aus dieser Coronazeit auch.
00:23:43: Mein Sohn hat damals etwas Ähnliches gesagt wie ich mich getrennete.
00:23:47: Von seinem Papa hat er gesagt Mama schau' Du hast doch ein perfektes Leben.
00:23:50: Schau, wie gut es dir geht!
00:23:52: Du kannst Rengana machen und du kannst dich mit deinen Partnerinnen treffen... ...und du kannst jeden Tag tun was du
00:23:58: möchtest.".
00:23:59: Also er hat das als sehr schön empfunden.
00:24:02: Das hat mir auch gut getan.
00:24:05: Dass es ihm auch wichtig war dass die Mama glücklich ist, dass er gesehen hat, dass die mama glücklich ist und dass er mich bestärkt hat in meiner Entscheidung oder in meinem Leben einfach.
00:24:13: Volles Schön.
00:24:16: Ja und das ist ja genau, dass wir Frauen bestärken wenn wir ihnen die Chance geben mit Ringana zu arbeiten.
00:24:22: Dass du eben wirklich so will.
00:24:24: man sagt einmal alles bitte!
00:24:26: Du kannst dein Leben leben, du kannst ökonomisch erfolgreich sein.
00:24:31: Was gibt es?
00:24:32: Du hast Freiheiten, eben wir gestalten uns unseren Tag.
00:24:36: Und wolltest du auch deinen Kindern ein Vorbild sein?
00:24:39: Das war für mich jetzt, also gerade weil ich alleine erzehnt war mit der Nohr.
00:24:42: Ich wollte ihr zeigen dass man es als Frau auch schaffen kann.
00:24:46: Ganz
00:24:46: genau!
00:24:47: Also mir war das einerseits ganz wichtig was mir auch noch ganz ganz wichtig war, weil das habe ich so von meinen Eltern erlebt, dass man das was man macht gerne macht.
00:24:56: Meine Eltern haben beide ihre Berufe geliebt, meine Mama war ja offiziell Hausfrau.
00:25:03: Deswegen war es immer ganz wichtig, dass ich um ein eigenes Geld verdiene.
00:25:06: Weil sie hat viel gearbeitet und jeden Tag am Bauernhof gearbeitet.
00:25:11: Aber sie wäre offiziell Hausfrau!
00:25:14: Und das hat sich sehr geprägt und das habe ich schon mitbekommen.
00:25:18: also dass es als Frau wichtig ist.
00:25:20: Das hat sie mir immer auch gesagt stelle ich auf deine eigenen Beine schau dass du dein Geld verdienst.
00:25:24: Also das hab ich sicher mit bekommen.
00:25:26: von zu Hause
00:25:27: Darf ich dir was davon?
00:25:28: Hat deine Mama jemals oder auch später mit dir darüber gesprochen, was sie in der Pension bekommt.
00:25:34: Weil ich finde, dass wir da viel zu wenig drüber sprechen.
00:25:37: Ich erzähle
00:25:38: keine Pension natürlich!
00:25:39: Ja
00:25:40: also wie viele ältere Fountain die wir überall kennenlernen... Also Ältere die jetzt in meinem Alter sind, die jetzt sich ihrer Pension bewusst werden und auf einmal reden wird rüber aber es ist soviel Zeit vergangen, soviele Jahre.
00:25:51: wir holen wir jetzt auf oder was können wir daran ändern?
00:25:54: nicht mehr viel Und das ist schon eine harte Realität und wir reden, glaube ich als Frauen viel zu wenig.
00:26:01: Also ich glaub' ich hab mir jetzt auch da wenig mit diesem Thema beschäftigt weil ich eben so ein bisschen, wie ich schon gesagt habe, go with the flow!
00:26:08: Ich war...ich hab mich in der Schule sehr leicht getan, ich war sehr gerne in der Schule, ich hab gute Noten gehabt, ich habe dort sehr viele Bestätigung natürlich bekommen.
00:26:16: Auch bei meinen Freizeitaktivitäten wenn ich Sport ausprobiert hab', ist mir das relativ leicht alles gelungen und deswegen hatte habe ich ein gutes Selbstbewusstsein da bekommen, dass ich so das Gefühl habe, hey!
00:26:30: Das ist Erfolg.
00:26:32: Ich hab dann im Matura gemacht und studiert auch all das war so ganz easy.
00:26:37: In einem feinen Umfeld, wo ich mich immer wohlgefühlt habe, war für mich Erfolg.
00:26:43: Und ich glaube schon dieses Thema ... Wie misst man Erfolg?
00:26:48: Was ich für mich auch vielleicht einen limitierenden Glaubenssatz, den ich auch erst viel später oder jetzt erst entdeckt habe war zum Beispiel.
00:26:54: Ich bin total gut aber ich bin so gute Mitte.
00:26:58: also das war so ich gehöre nicht zu dem besten!
00:27:00: Ich bin die gute Mitte.
00:27:01: ja ich kann alles gut ich bin über ich bin vielseitig im Sport aber dann ich hab da noch im Verein gespielt und ich war immer die Trainingsweltmeisterin und dann bin ich im Match gestanden und dann war voll da.
00:27:14: ja das kann ich nicht gewinnen Das merke ich auch jetzt.
00:27:18: Spannenderweise ist das irgendwann wieder aufgekommen, dass man das mittags schon auch limitiert.
00:27:24: Auch jetzt bei Ringana.
00:27:26: Ich fühle mich das ja wohl!
00:27:27: Also auch diese zweite Reihe, so wie ich sage, ich habe als Mentorin die Tanja Dabocki, der eine wahnsinnst tolle Frau ist und ich hatte wirklich ein Glück, eine so tolle Mentoren zu haben.
00:27:36: Und ich war da einfach gern die Zweite.
00:27:38: Ja?
00:27:38: Ich bin mitgegangen.
00:27:39: Ich hab alles mitgemacht.
00:27:40: Wir haben auch in Kerntenjahr Aufbauarbeit geleistet gemeinsam Aber ich brauche das ja auch gar nicht.
00:27:49: Und
00:27:50: ist es nicht interessant, dass Rengana oft das hervorbringt?
00:27:53: Etwas was vielleicht ein bisschen unbewusst in uns schlummert aber weil wir uns Ziele nehmen oder vom Leben geschliffen werden also bei dieser Tätigkeit, dass wir dann uns besser kennen lernen.
00:28:06: Absolut!
00:28:07: Ich glaube das ist sowieso das größte Geschenk.
00:28:09: Es gibt keinen anderen Beruf wo ich so mit mir selber konfrontiert werde wie bei Ringana.
00:28:16: Weil ich einfach mich natürlich hinterfrage, es kommt Ablehnung, aber das war zum Beispiel bei mir immer so, obwohl ich schon ein Mensch bin der einfach gern gemocht werden möchte.
00:28:26: also ich glaube da sind ja viele Frauen vor allem.
00:28:29: Also für mich war das glaub ich dieser größte Entwicklungsschritt wirklich auch mal zu sagen Da gibt's jetzt jemanden der mich nicht mag Das auszuhalten Und da gibt es halt Menschen, die durchgehen.
00:28:40: Also für mich war das immer klar, dass sind halt Entwicklungsschritte und das erlebe ich natürlich auch ganz häufig, dass viele Menschen das aber nicht machen wollen dahinzuschauen.
00:28:50: also ich glaube schon als ringaner Partner muss sich als einzige Voraussetzung mitbringen, dass ich mich selber auch reflektiere und bereit bin vielleicht auch meine Komforts zu verlassen den nächsten Schritt zu gehen und Dinge neu kennenzulernen.
00:29:07: Die Noa hat jetzt gefragt, in Bezug auf Erfolg.
00:29:11: Ich möchte gerne wissen wie hat dich dieses Ereignis das deine erste Tochter gestorben ist?
00:29:16: Das Leben anders sehen lassen?
00:29:18: denn ich habe eine Geschichte.
00:29:21: mein erster Freund ist bei einem Skiunfall ums Leben gekommen.
00:29:24: Ich war damals fünfzehn, er war sechzehn und das hat rückblickend gesehen mein Leben komplett verändert.
00:29:32: Ich war nicht mehr leicht als Person.
00:29:34: Ich konnte nicht mehr leichte, also leichte Entscheidungen treffen weil ich auf einmal das Gefühl hatte sich für etwas zu entscheiden.
00:29:41: dass kann großes bewirken es kann großes verursachen sehr leidvolles oder sehr schwer ist auch und Es hat mein ganzes Leben bestimmt wie hat das dein weiteres leben verändert?
00:29:55: Oder bestimmt Dein Leben einfach?
00:29:58: Also ich glaube was ich schon gelernt und ich glaube das war ja aber trotzdem auch als Kind, weil eben das war auch wieder das Elternhaus oder die Prägung, die hatte dass man einfach dankbar ist für das was man hat.
00:30:10: Und was alles da ist und das mache ich einfach sehr bewusst.
00:30:14: also ich bin sehr dankbar.
00:30:15: Das fällt einem natürlich in so einen Moment.
00:30:18: Also nicht in diesen Momenten, es war natürlich ein Prozess wenn etwas passiert oder es ist ja auch in den letzten Jahren bei uns in einer Familie gesundheitlich ganz viel passiert.
00:30:27: Es war sehr schwer.
00:30:29: Ich glaube, wenn du einmal durch so etwas durchgegangen bist und das glaube ich schon, dann habe ich dieses Vertrauen dass es wieder gut wird.
00:30:38: Und dieses Vertrauen, auch das wissen wir, Leben ist natürlich immer wellenmäßig.
00:30:43: Wir können nicht immer glücklich sein und wir können auch nicht immer traurig sein oder immer in Sorge sein weil wir wissen es geht wieder bergauf!
00:30:51: Ich glaube das war so ein was ich einfach am eigenen Leib erlebt habe und wo ich einfach gemerkt hab okay ich habe das geschafft ich bin da durchgegangen und dann jetzt auch die Krankheiten die in der Familie waren.
00:31:05: Und das stärkt in dem Sinn auch, dass ich sage ja wir schaffen das.
00:31:10: Ja es wird wieder gut.
00:31:13: Und weißt du was ich mir gedacht habe wie ich einmal an seinem Grab gestanden bin?
00:31:17: Da hab' ich überlegt... Ich habe mir auch selber die Frage gestellt diese siebenundzwanzig Jahre, die ich damals also mehr und länger gelebt habe als er.
00:31:25: Ich habe mich gefragt habe ich Sie genutzt?
00:31:27: weil ihm wurde das Geschenk des Lebens genommen und ich habe es behalten dürfen.
00:31:32: Und habe ich es genutzt?
00:31:35: Also das sind so Fragen, die mich beschäftigen.
00:31:38: Das ist vielleicht auch sein innerer Antrieb.
00:31:42: Manche würden vielleicht auch sagen getrieben, gesteuert von Erlebnissen.
00:31:46: Mir ist es ganz wichtig, ganz viele Dinge zu erleben!
00:31:49: Ich möchte sie ganz bewusst erleben.
00:31:50: Das heißt, ich gehe dann auch in klassiker Sachen natürlich wie Fallschirmspringen.
00:31:56: Weiß ich nicht?
00:31:56: Wow!
00:31:56: Also alles... Ich war jetzt zum
00:31:58: Beispiel gerade frisch vom Island-Urlaub zurück.
00:32:00: Für mich war das erste.
00:32:01: Ich muss dazwischen den Kontinentalplatten schnacheln gehen weil das gibt es da nur so lange einmalig.
00:32:08: Wie die Reise kommt ja dich auch, die Geografie-Studium wieder durch.
00:32:12: Passt perfekt!
00:32:13: So ein wiegeal, die erhasische Platte und die amerikanischen sich da auseinander trifft und da schwimm ich dazwischen...
00:32:17: Und Gott, keine Geografien unterrechnen?
00:32:19: Ich kann mir das nicht weiss werden.
00:32:22: Erlebnisse also ich glaube schon und das ist auch etwas und ich hatte, ich habe keine Ahnung warum weil es bin ich doch dreiundfünfzig hatte irgendwie immer so das Gefühl ich werde nicht alt und ich hätte von dem heraus so dieses Gefühl ich möchte so viel wie möglich erleben.
00:32:35: Also ich denke jetzt schon, dass ich alt werde.
00:32:38: Aber ich möchte trotzdem noch ganz viel erleben und es ist auch genau das was du jetzt sagst.
00:32:43: Ich könnte jetzt sterben und würde sagen, ich habe mein Leben voll gelebt!
00:32:49: Und ich glaube, das soll unser Antrieb sein.
00:32:52: Das solle sein, dass wir eben dann nicht... ...und ich hab jetzt keine großartigen Blödsinn wie man so sagt.
00:32:58: Manchmal war sie nicht... Es war einfach... Ich habe keinen Blödsinn gemacht, wenn man es mit vollem Herzen macht.
00:33:10: Man hat auch einen Leitsatz zum Wohle aller und das ist ja auch für mich Ringane.
00:33:17: Es ist eine Arbeit wo wir ein Beitrag sind für die Umwelt, für Frauen vor allem sich ökonomisch aufzustellen.
00:33:28: Das ist doch das größte Geschenk!
00:33:32: Und ich glaube für jede Frau, die gerade zum Beispiel das Gefühl hat sie steckt irgendwo.
00:33:36: Oder das Leben ist nicht so aufregend oder das Leben isso eintönig geworden oder auch... Ich glaub wir sind gleich alle dreiundfünfzig Jahre, dass wenn wir älter werden und überlegen wie soll es weitergehen?
00:33:49: Dass Mut ganz wichtig für uns ist!
00:33:52: Wenn wir weiterhin mutig bleiben, wenn wir immer wieder mutig Und das warst du.
00:33:57: Du hast noch einmal ein Kind bekommen, zwei Kinder noch bekommen.
00:34:02: Du warst zweimal mutig, dich das zu trauen und dann auch selbstständig weiterzuarbeiten.
00:34:09: Du hattest dich nicht aus der Bahn werfen lassen, dann hast du mit Rengana begonnen.
00:34:13: Auch bei mir war es so immer – wenn es kleine Mutte sind!
00:34:17: Ein paar Mal am Tag mutig zu sein und das Leben ... ist schon viel aufregender, erfüllender oder einfach schön und auf das kann man dann wieder stolz sein.
00:34:27: Und ich glaube was auch total schön ist und für mich realisiere immer wieder dass das eigentlich auch für mich normal ist weil eben beringana alle unterschiedlichen alters sind und so unterschiedlich in einem unterschiedlichen Alter angefangen haben aber dann eigentlich wieder angefangen hat zum leben oder zu leben zu träumen.
00:34:48: meine frage an dich Du hast jetzt schon wahnsinnig viel gemacht, aber ich glaube es ist unglaublich wichtig für uns Frauen auch.
00:34:56: Was möchtest du noch alles tun?
00:35:00: Hast du darüber nachgedacht wie du die nächsten zwanzig dreißig Jahre leben möchtes wo du sein möcht das weißt du erleben möchtests welche Ziele du noch hast?
00:35:10: weil ich finde da redet man zu selten drüber dass Frauen Egal in welchem Alter Sie sind, noch Ziele, Träume und Dinge zu tun haben die sie gerne machen möchten für Ihr Leben.
00:35:22: Absolut!
00:35:23: Ja aber für mich ist es definitiv das Reisen also wirklich nochmal... Also ich reise sehr gerne und nochmal mehr zu Länder zu sehen, um auch andere Kulturen kennenzulernen dort im Erlebnisse zu haben und dass auch das kann ich so wunderbar mit Rinkana verbinden Weil wir ja jetzt immer mehr Länder eröffnen.
00:35:45: Also für mich ist das natürlich auch jetzt traumhaft mit Südamerika, ich habe ja Spanisch studiert, d.h.
00:35:49: auch das ist natürlich ein Thema dass sich da vielmehr wieder in die Länder reisen möchte USA jetzt also es gibt so viele Möglichkeiten wo ich mein Privatvergnügen, was man sowieso antreibt sozusagen auch wieder hier verbinden kann.
00:36:04: und was mich wirklich wirklich antreibt ist im Entschuldige Frauen eben dahin zu begleiten, dieses Träumen wiederzuzulassen und sich ökonomisch auf eigene Beine zu stellen.
00:36:19: Also wirklich zu sagen oder einfach das ist was ich so oft erlebe und was für mich oft schmerzlich ist dass wir Frauen so oft unser Licht unter den Schiffel stellen.
00:36:31: Dass so viel Potenzial in uns ist und dass wir dieses Potenzials ausleben dürfen.
00:36:38: Und da Frauen zu begleiten, das ist für mich das Schönste.
00:36:41: Ja ich weiß genau was du meinst oder ich fühl das auch weil wir nehmen so viele Rollen ein und übernehmen so viel Verantwortung.
00:36:47: Wir sind soviel für andere da!
00:36:49: Wir stellen unser Licht quasi unter den Schäfeln und dann wieder zu träumen und dann zum Beispiel wenn du Reisen ansprichst... ...wir haben oft nicht die richtigen Worte, wir wollen reisen aber weißt du ich glaube dass wir manchmal die Schönheit der Welt einfach sehen wollen?
00:37:03: Warum
00:37:03: nicht?!
00:37:04: in der heutigen Zeit bei den Möglichkeiten, die wir haben.
00:37:08: Warum nicht als Frau?
00:37:09: Warum auch mal ohne Mann und Kinder?
00:37:14: Einfach die Welt bereisen und die Schönheit der Welt sehen.
00:37:17: Vielleicht ganz anders in sich aufnehmen... Ich erzähle das natürlich auch weil ich mich jetzt gerade für eine Reise entschieden habe.
00:37:22: Für eine Reis in Sahara, in die Wüste alleine und wo ich ganz viele Nächte alleine in der Saharas sein werde.
00:37:32: Und ich habe mich ganz bewusst entschieden, ich wollte das schon lange machen aber es ist für mich... Ich hab einmal den Sternenhimmel im indischen Ozean gesehen und ich war so fasziniert wenn es kein künstliches Licht gibt wie dann der Sternenhimmer aussieht.
00:37:46: Und ich bin ja in meiner Jugend ein großer Fan von Antoine de Saint-Exupéry gewesen.
00:37:51: All seine Bücher habe ich gelesen und wie viel hat er über die Wüste geschrieben?
00:37:55: Die Nächte in der Wüse, jetzt ist es soweit.
00:37:58: Ich freue mich total darauf!
00:38:00: Früher war's oft so, man Österreich ist auch schön, wir bleiben in Österreich, machen Urlaub in Österreich... Kinder werfen mir das immer noch vor.
00:38:10: Dann hat man manchmal Angst nach Afrika zu fliegen oder dorthin zu fliegen.
00:38:14: Ja, das stimmt alles aber ... Warum nicht?
00:38:18: Einfach die Schönheit dieser Welt zu sehen
00:38:21: in einem Leben.
00:38:21: Ich glaube, das ist es ja.
00:38:26: Jetzt habe ich noch eine Frage zu Rengana und deiner Familie.
00:38:31: Wie würden dich deine Kinder und auch dein Mann erklären oder wie sehen sie dich als Partnerin?
00:38:44: Also Lebenspartnerin und Ringana-Partnerin.
00:38:46: Und eben auch als Mama und Rengana-Partnerin?
00:38:50: Das ist echt spannend, weil ich glaube das war so diese erste... Weil mein Mann war ja nie dabei bei irgendeiner Renganer Veranstaltung.
00:38:59: Mein Mann ist überhaupt nicht so gerne viele Menschen der ist ihm gern in der Natur alleine am liebsten.
00:39:04: Und das heißt er war nie dabei und hat natürlich überhaupt eigentlich keine Ahnung von einer Rengano-Welt.
00:39:10: Das muss ich jetzt auch dazu sagen.
00:39:11: Er hatte keine Ahnung oder hat keine Ahnung, das erste Erlebnis war dann als ich meinen Stern bekommen habe.
00:39:17: Als ich die höchste Zielstufe erreicht habe, da wurde das übertragen.
00:39:21: Also er war auch dort nicht dabei live vor Ort sondern es gab ja diese Übertragung und ich glaube schon dass das etwas war was mit ihm und auch den Kindern natürlich etwas gemacht hat.
00:39:33: also eben mein Sohn wie gesagt war schon Stolz beziehungsweise der war ja auch immer ein bisschen so mein Antreiber, meinen Sohn.
00:39:38: Die Tania ist schon lange in Zielzehnen was es mit dir mal mag und ich war ja so gechillt weil ich bin ja keine Wettkämpferin hatte ich ja im meinem Kopf Ich bin ja nicht die die da für diese Ziele geht Was aber Sinn macht.
00:39:53: Und genau da haben sie mich natürlich einmal so erlebt und das war auch mein Mann hat gesagt so auf der zu angenehm fremd eine ganz anderes Bild von mir.
00:40:07: Das war natürlich sehr schön, das zu erleben.
00:40:12: Meine Tochter ist ja ganz frisch Partnerin geworden, wo ich gar nicht damit gerechnet habe!
00:40:18: Das war jetzt natürlich eine wunderschöne Überraschung zu meinem zwanzigjahr Jubiläum.
00:40:21: Also wir haben dann natürlich gesagt, also ich habe es mir am Wochenende gesagt dass ihr das machen möchtet und sage Jetzt warten wir aber noch auf meinen Tag!
00:40:28: Genau noch, das war dann der Dienstag.
00:40:30: Also dann zwanziger Jahre später ist sie Partnerin jetzt geworden.
00:40:34: Und ja ich glaube schon, es beeinflusst natürlich die Familie.
00:40:40: Am Anfang hat man ja noch keine Ahnung wie das sein kann Aber natürlich weil du dich als Person Veränderst, weil du mehr Zeit für die Kinder hast.
00:40:49: Weil du aber auch weg bist und es sind schon Dinge, die das Familiensystem beeinflussen.
00:40:57: Ich würde sagen positiv.
00:40:58: Auch da haben manche Angst davor nämlich.
00:41:01: Bei meiner Zielzehnrede war mein Ex-Mann damals auch dabei Und ich habe mir vorher Gedanken gemacht wenn er diese Rede hört und nicht darin vorkommt was er sagen wird.
00:41:16: Interessant war, dass ganz viele Frauen auf mich danach zugekommen sind.
00:41:19: Die zum ersten Mal quasi ein Beispiel hatten das es möglich ist, dass eine Frau auf der Bühne steht und den eigenen Mann nicht erwähnt?
00:41:27: Und ich habe sie eigentlich ermutig dazu weil die haben immer nachgedacht wie sollen Sie Ihre Zielzehnrede halten und Ihren Mann nicht erwähnen?
00:41:34: aber weil er hat Ihnen ja nicht geholfen und Sie wollen es eigentlich ihn nicht erwänen!
00:41:39: Ja und er war dabei hört sich die Rede an kommt nachher zu mir und sagt dann, Uli das stimmt.
00:41:48: Das hast du ganz alleine
00:41:49: gemacht.".
00:41:51: Also er war so smart dass er das erkannt hat die Rede herzugehört, dass er nicht vorkommt und der hat mich auch anerkannt.
00:41:59: auf eine gewisse Art und Weise war das eine Art Wertschätzung und es hat gut getan.
00:42:04: also ich konnte's damit ja abhaken.
00:42:08: Gut!
00:42:09: So vielleicht jetzt aus meiner Perspektive was würdest Du einer Jüngeren Silke, die noch nicht Mama
00:42:19: ist
00:42:20: mitgeben auf ihren Weg.
00:42:22: Was würdest du ihr wünschen?
00:42:24: Was würdest du jungen Frauen wünschten?
00:42:27: oder in was möchtest du sie bestärken und ihnen auch wirklich den Raum geben dass sie das mache?
00:42:33: Ich würde wirklich sagen sei im Vertrauen Sei im Vertrauen und das nach Toni Robbins Dass das Leben immer für dich ist.
00:42:46: Auch ein Glaubenssatz, der mir sehr geholfen hat und den ich gerne weitergeben möchte ist man du bist zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.
00:42:56: Das nimmt einen dann so viel von diesen.
00:42:58: wir haben ja hunderttausend Möglichkeiten heute Und das ist ja noch, also ich denke mal nochmal schwieriger geworden.
00:43:03: bei uns war es irgendwie so gewisse, gab's gewisse Wege die vorgegeben waren.
00:43:06: Also wenn er weg wollte von zuhause das war halt mein Weg.
00:43:10: nicht dass ich weg wollte aber wie immer klar muss mich selber entwickeln.
00:43:14: dann gehst du nach Wien studieren Heutzutage hast du die ganze Welt offen und es wird oft schwieriger, aber vielleicht dann auch viel mehr in sich zu gehen.
00:43:22: In dieses Vertrauen und ich merke auch wenn oft bei mir so diese Onmach kommt, wenn man natürlich Dinge im Leben passieren, die du nicht beeinflussen kannst dass ich dann immer ein bisschen... Ich versuche dann wirklich mich ins Leben zu entspannen.
00:43:36: also das kann jetzt nicht so beschreiben einfach wirklich zu sagen okay ich lasse jetzt einfach los Ich lasse jetzt los und vertraue drauf.
00:43:44: Im Endeffekt ist es ja eigentlich nur dieses Vertrauen, dass das Leben für mich ist.
00:43:50: Und ein zweiter großes Thema ist eben in die Selbstverantwortung zu geben.
00:43:56: Also das Leben zu übernehmen.
00:44:00: Also nicht zu sagen Ja, ich ... Das ist passiert!
00:44:04: Und jetzt lass' ich mich treiben und jetzt bin ich sondern uns wirklich zu sagen Okay, das ist passiert... Ich kann entscheiden, ich kann nie entscheiden was passiert da draußen Aber ich kann mich immer dafür entscheiden, wie gehe ich damit um.
00:44:16: Genau!
00:44:16: Ich liebe an dem Wort Verantwortung das Antwort geben.
00:44:20: drinnen steckt also du meinst auch dass wir eben nicht Opfer sein sollen.
00:44:24: Dinge passieren sich auch schrecklich sind die auch sehr sehr traurig sind.
00:44:28: aber irgendwann wenn es uns wieder ein bisschen besser geht können wir unser Leben in die Hand nehmen und etwas daraus machen.
00:44:35: und ich glaube es hat mal eine Frau zu mir gesagt aber ich glaube das gilt für uns alle für alle Frauen, dass wir oft mit Dingen konfrontiert werden oder Dinge vor uns sind.
00:44:48: Oder Erlebnisse oder Situationen und dass wir alle immer versuchen das Beste daraus zu machen.
00:44:54: Und wir schaffen es immer wieder aus all dem was das Leben uns zuwirft etwas Schönes zu
00:45:00: machen.".
00:45:11: ihr Kind verloren haben, mitgeben möchtest?
00:45:16: Ich glaube Frauenkreise sind hier die Antwort auch dazu.
00:45:21: Dass wir uns wieder viel mehr... ich sage jetzt ganz bewusst dieses Kreis als altes Wort Circle Communities.
00:45:30: wäre das neu aber einfach wirklich so.
00:45:33: Wir haben das ein bisschen verloren und es ist leider durch die heutige Gesellschaft, wo wir einfach viel in diese Leistung und gegeneinander gekommen sind.
00:45:44: Haben wir das im Verloren?
00:45:45: Und ich glaube da ist das was uns alle stärkt wenn wir wieder Frauen feiern Wenn wir einander feiern wenn wir eben und das braucht jetzt nicht der große weil das ist immer so dieses Feiern für den Erfolg also Was eben was is dann der Erfolg?
00:46:01: der Erfolg ist dass sich eine Schwangerschaft durchgehe Dass ich ein Kind auf die Welt bringe Unglaubliches, was wir Frauen leisten.
00:46:10: Das stimmt.
00:46:11: Es ist... Da kann man...
00:46:14: Viel mehr Celebration.
00:46:14: Hätte
00:46:15: ich noch einige.
00:46:18: Also und ich denke mal genau das und wenn wir dann Frauen da haben die einander unterstützen, dann wird es leichter.
00:46:26: Und wenn wir nicht in eine Konkurrenz gehen und weil ich finde gerade für junge Menschen ist echt extrem herausfordernd geworden so vielen Dingen zu entsprechen oder auch diese ganzen Möglichkeiten.
00:46:39: Man ist einerseits überfordert, ich habe es bei meinem Sohn erlebt wo ich einfach dann gemerkt habe als junger Mann sind heutzutage ganz andere Erwartungen die er an sich selber hat als wir.
00:46:51: also ich glaube wir waren da schon freier sowohl die jungen als auch die Mädchen.
00:46:55: das war
00:46:57: fast unbedarfbar
00:46:58: kann ich sagen
00:47:02: Wir kriegen halt mehr Informationen von überall.
00:47:05: Das ist schon Fluch
00:47:06: und Segen zugleich, aber es geht wie bei so vielen Themen auch bei allen Frauen.
00:47:11: Es geht um die Awareness sich dessen bewusst zu werden und da eben wieder in die selbste Verantwortung zu gehen dann für sich zu entscheiden was man machen möchte und in welche Richtung und wie
00:47:22: und zuteilen.
00:47:24: Wenn wir Geschichten miteinander teilen, dann können wir uns helfen und unterstützen füreinander da sein oder so inspirieren.
00:47:30: So wie du uns heute inspiriert hast, Silke!
00:47:34: Vielen lieben Dank dass du heute hergekommen bist, dass du mit uns ja diese Zeit hier verbracht hast und so viele Antworten gegeben hast deine Geschichte erzählt hast Und ich glaube ganz ganz viele Frauen kannst du damit bestärken oder eben auch inspirieren.
00:47:49: Also ich sage auch Danke und für mich ist es jetzt nochmal, aber eben auch bei deiner Zwanzigjahrfeier.
00:47:57: Ich bin die Person heute aufgrund dieser ganzen Geschichten und aufgrund dessen das ich euch alle in meinem Leben hatte.
00:48:06: Ach, werde ich gleich
00:48:07: emotional!
00:48:10: Feierlich eben
00:48:11: vom klein auf, also wirklich seit ich Sex bin.
00:48:14: Ja euch erleben konnte sehen konnte auf den Bühnen sprechen haben konnte auf dem kleinen und unauf den großen Bühne Und das ist natürlich das was mich geprägt hat und dafür Bin Ich unglaublich dankbar.
00:48:28: und auch unseren Gespräch heute dass du das mit uns teilst mit der welt teilst Mit der community.
00:48:35: ich glaube dass es Unglaublich wichtig und unglaublich schön.
00:48:39: Ein
00:48:39: großes Geschenk!
00:48:40: Vielen lieben Dank, ich
00:48:41: sag vielen Dank für die Einladung.
00:48:43: ist es so schön bei euch zu sein.
00:48:46: Genau das war unsere heutige Folge.
00:48:51: wir sagen danke dass ihr dabei wart, dass ihr uns zugeschaut habt.
00:48:56: den Podcast her turn, her impact gibt es überall wo du podcast schaust.
00:49:02: unbedingt abonnieren damit du keine zukünftigen folgen verpasst und auch nicht diese folge
00:49:07: verpasste
00:49:07: hier.
00:49:08: und ja wir freuen uns auf das nächste mal und wünschen euch eine wunderschöne zeit bis dahin und freuen uns alle kommentare und fragen was ihr denn als nächstes hören möchtest
00:49:20: wie genau?
00:49:21: Bitte schreibt uns.
00:49:23: Bis zum nächsten Mal,
00:49:38: tschüss!
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