Ist die Normalität von uns Frauen wirklich normal? Was Gehalt und Pension über unser Leben verraten.
Shownotes
Was verdient eine junge Frau mit Bachelorabschluss in Österreich wirklich? Und was bleibt davon in der Pension übrig? In dieser Folge macht Noa ihre eigenen Zahlen auf: 1.705 Euro netto bei 40 Stunden, 1.429 Euro bei 30 Stunden neben dem Masterstudium. Und eine Pensionsprognose, die unter der Armutsgefährdungsschwelle liegt.
Wir sprechen über die Realität von Frauen am Arbeitsmarkt, über den Pension Gap von 40 Prozent, darüber, dass 84 von 100 Vätern in Österreich nicht in Karenz gehen, und über die Frage, die sich so viele Frauen stellen: Für was mache ich das eigentlich?
Ulli erzählt, warum sie für Noa ein Vorbild sein wollte und warum der Preis dafür zu hoch war. Und Noa erklärt, warum sie ihren Fulltime-Job verlassen hat und was das mit Selbstbestimmung zu tun hat.
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00:00:00: So spannend wie du.
00:00:01: das Scheinwerferlicht auf diese Themen längst.
00:00:07: Auf
00:00:07: Frauen, auf Lebensentscheidungen und auf Lebensentwürfe... Und was es für Realitäten von Frauen gibt?
00:00:15: Ja also ich finde es halt unglaublich wichtig und ich find' dass ist so ein leichter Step!
00:00:18: Es ist nicht die Lösung aber es ist so einen leichter step kleines, leichtes Ding was wir machen können aber was so einen Riesenunterschied macht und nicht nur bei uns Frauen sondern auch bei allen anderen die das hören.
00:00:30: Die die Awareness bekommen, die es mitbekommen dass wir diesen Scheinwerfer darauf legen.
00:00:37: ja weil so viele ja Ehemänner und Männer sind auch schon zu uns gekommen und haben sich bedankt dafür dass wir das so offen sagen weil es ihnen nicht bewusst ist oder war.
00:00:50: also es geht nicht immer darum alle anderen auszuschließen in dieser Debatte oder Thematik, sondern natürlich die Lösung kommt immer im Gemeinsamen.
00:01:09: Der Podcast über das gelungene Leben aus weiblicher Perspektive.
00:01:22: Wir sind so begeistert von euren Feedbacks zu unserem Podcast.
00:01:25: Wir sind überwältigt und wir sind sehr aufgeregt, jetzt sind wir ziemlich unter Druck oder?
00:01:29: Ja!
00:01:31: Bisschen unter Druck aber ich glaube da kommt noch ganz viel.
00:01:35: und ja... ...wir können alle eure Erwartungen übertreffen vielleicht sogar mit den Gästen die wir
00:01:40: einladen Und wir haben's vor
00:01:42: Absolut!
00:01:43: Noa Ich wollte dir immer ein Vorbild sein.
00:01:47: Ich wollte Dir zeigen dass ich es als Frau auch ganz alleine schaffen kann.
00:01:52: Ich war mit dir damals alleinerziehend, mich hat die Realität hart getroffen.
00:01:59: Aber das war mein Anspruch, mein Wunsch und es hat sich dann so entwickelt dass ich das Gefühl hatte, ich habe es erreicht!
00:02:05: Ich habe es geschafft, ich konnte es dir zeigen, dass man als Frau alleine schaffen kann, dass ich es schaffen kann.
00:02:12: deine Mutter, ich wollte dir ein Vorbild sein und mir ist jetzt aber eine Letzten.
00:02:17: Wie kann ich glaube ich sagen, in den letzten zwei Jahren etwas ganz Besonderes aufgefallen?
00:02:21: Ich habe erkannt zum Teil bin ich ein Vorbild für dich geworden.
00:02:26: Aber
00:02:27: auch zum Teil nicht und das war für mich eine spannende Erkenntnis nämlich dass ich erfolgreich sein kann.
00:02:35: ja Dass es möglich ist für eine Frau erfolgreich zu sein aber der Preis Den Preis den ich dafür gezahlt hab der ist dir zu hoch.
00:02:47: Der Preis nämlich der ständigen totalen Überforderung, dass alles zu viel ist.
00:02:52: Dass ich alles alleine machen muss.
00:02:53: Alles alleine stemmen muss.
00:02:55: Dass sich mich um alles und alle alleine kümmern muss.
00:02:59: Und das ist mir in den letzten zwei Jahren so extrem aufgefallen.
00:03:02: wenn wir präsentiert haben, wenn wir gesprochen haben auf was hast du deine Aufmerksamkeit gerichtet?
00:03:09: Was willst Du denn Frauen vermitteln?
00:03:14: oder Ja, an die Hand geben.
00:03:16: Was ist es?
00:03:17: Ich glaube... ich finde das auch so ein lustiger Anführungszeichen aber dass dieses Du bist ein wahnsinniges Vorbild für mich
00:03:26: Aber auch
00:03:28: nicht nur das was ich sein möchte oder was ich erreichen möchte oder dass es eine Möglichkeit mir zeigt Aber auch wie ich's nicht machen möchte Oder wie ich nicht leben möchte oder nicht mein Leben gestalten möchte Und das hast du schon kurz angesprochen.
00:03:45: Also es ist wirklich dieses vielleicht ganz, ganz banale aber vielleicht ein Beispiel dieses Krank sein und versorgt werden.
00:03:56: Und nicht mich um andere kümmern zu müssen währenddessen ich krank bin.
00:04:01: Das ist jetzt vielleicht ein ganz explizites Beispiel aber das ist eines aus meiner Kindheit an das sich mich halt sehr erinnern kann...
00:04:07: ...und das ist der Schicksal von so vielen Müttern?
00:04:09: Ja!
00:04:10: Also, dass wir in der eigenen Familie erlebt haben.
00:04:14: Aber vor allem auch bei natürlich all unseren Präsentationen oder all unseren Teams, all unseren Teampartnerinnen.
00:04:22: Natürlich wie die Realität bei ihnen halt einfach ausschaut und das ist etwas was ich mir sehr früh schon irgendwie gesagt habe Ich möchte erfolgreich sein aber halt on my terms und nicht so wie es vielleicht in der Welt oder in der Gesellschaft im Moment vorgelebt wird und halt auch einfach wirklich diese Pausen haben zu können, mich um mich kümmern zu können ohne dass ich mich sozusagen verliere auf diesem Weg.
00:04:48: Ja weil das habe ich dir natürlich gezeigt also ich es zwar schaffe aber zu welchem Preis?
00:04:53: nämlich mit unglaublicher Power, mit einem unglaublichen Zeitaufwand und keine Hilfe von außen.
00:05:00: Und weißt du was das Interessante für mich ist?
00:05:04: Ich bin nicht enttäuscht oder geschockt oder beleidigt, dass ich da dir kein Vorbild bin.
00:05:11: Ich habe durch dich erkannt – das war mir gar nicht bewusst und das erleben wir ja von so vielen Frauen, dass sie uns zurückmelden.
00:05:21: Es ist auch ihre Normalität.
00:05:22: Sie empfinden es als normal wenn man als Frau etwas mehr schaffen möchte oder für sich etwas aufbauen möchte Dass man sich extrem anstrengen muss Und dass man's quasi on top of it noch machen muss und dass es nicht eingebettet ist, wie als Frau das man sagen kann.
00:05:40: ich habe mich entschieden.
00:05:41: Ich will es so machen.
00:05:43: So soll mein Leben sein.
00:05:44: So will ich
00:05:44: leben.".
00:05:45: Und alle anderen richten sich danach?
00:05:48: Ja, und ich glaube, das ist auch ein Grund warum wir diesen Podcast mache
00:05:51: und es
00:05:53: speist direkt einen in dieses Her Turn und was es für den Impact hat auf ihr Leben und auf das Leben der Anderen um sie herum.
00:06:01: Ich hab, wie ich dich bekommen habe habe ich mich mit einer Realität konfrontiert gesehen, dass ich als Frau mit einem Kind auch noch alleine zählend vielleicht nur vier bis fünf Stunden Zeit habe zu arbeiten.
00:06:14: Und da war eben damals meine Überlegung wie will ich leben?
00:06:17: Wie kann ich da überhaupt leben?
00:06:18: oder was kann ich dir einmal bieten wenn ich nur diese Zeitspanne habe wo du zum Beispiel im Kindergarten bist oder in der Schule?
00:06:26: Also das war ein ganz, ganz wichtiger Punkt in meinem Leben und du hast diesen Punkt auf eine ganz andere Art und Weise kennengelernt.
00:06:35: Nämlich mit deinem ersten Fulltime Job nach deinem Bachelorstudium?
00:06:39: Genau also wie wir schon erwähnt haben ich habe immer schon im Sommer gearbeitet.
00:06:43: aber nach meinem Studium nach meinem Bachelor in Management with Emphasis in Marketing and Digital Media hab' ich dann natürlich meinen ersten Full-Time Job angefangen auch ein bisschen natürlich von der Gesellschaft oder auch von dir so ein bisschen gewollt, was ist der Weg den alle gehen.
00:07:01: Man schließt ein Studium ab und dann startet man den ersten Fulltime-Job.
00:07:05: Was interessant ist weil ich habe dann in einer Agentur angefangen und so typisch auch bei den ganzen Bewerbungen – Ich komme aus dem Bachelor aber brauche unglaublich viele Jahre Erfahrung um überhaupt in eine eigentlich gute Position reinzukommen.
00:07:20: Die konnte ich nicht mitbringen die hatte ich nicht von der Matura in Studium gegangen bin.
00:07:26: Ich habe zwar nebenbei gearbeitet, aber das war nicht genug.
00:07:28: Das waren nicht jahrelang Arbeitserfahrungen.
00:07:31: D.h.,
00:07:31: ich hab von ganz unten angefangen und da haben wir lustigerweise halt auch zusammen eigentlich eine ganz andere Realität für unsere Familie kennengelernt weil du warst selbstständig.
00:07:44: Du warst Tennis Trainerin also natürlich vorher Profi-Tennis-Spielerin und jetzt dann Tennis-Trainerin Angestellten Verhältnis und
00:07:55: deswegen wollte ich auch, dass du arbeitest.
00:07:57: Dass du das mal kennenlernst wie das so ist.
00:08:00: Auch für mich vielleicht weil du sagst es war für dich gewollt von mir.
00:08:06: Vielleicht war das ein bisschen egoistisch von mir Aber ich wollte, dass meine Tochter und mein Kind auch einmal vielleicht eine gewisse Art von Sicherheit kennenlernt.
00:08:15: Ein tolles Studium hat – du hast auf einer amerikanischen Privat-Unit studiert, du hast aus Englisch studiert!
00:08:21: Du hast auch von ganz, ganz tollen Firmen bis eingeladen worden zu Vorstellungsgesprächen.
00:08:25: Ja das Hindernis war, dass du nicht zwei oder vier Jahre Berufserfahrung vorweisen kannst bei so was, wenn man vom der Universität kommt Aber dass du quasi das gemeinsame Leben können, auch ein bisschen wie es ist.
00:08:41: Ja und ich glaube, das ist auch schon so das erste.
00:08:44: Diese Bubble oder diese große rote Welt die man sich vorstellt... Wie wir es halt irgendwie gesagt bekommen oder vorgelebt bekommen haben Wir machen diese ganzen Ausbildungen Und dann geht alles easy.
00:08:55: und kann man das easy machen Dann hat man ein gutes Leben
00:08:57: Und dann hat man gutes Gehalt.
00:08:59: auch Gutes Gehalt, gutes Leben.
00:09:01: Also das war so die erste Realität gelernt haben dürfen, dass es oft nicht nur auf das drauf ankommt und dieser perfekte Weg nicht bedeutet, dass du dann ein gelungenes Leben hast oder ein schönes Leben hasst.
00:09:15: Sondern ganz viel natürlich auch ein bisschen Entdeckung des Lebens irgendwie reinkommt.
00:09:22: lustigerweise eben genau für diesen Podcast ein bisschen uns angeschaut, nämlich mit was ich mich beschäftigt habe in diesem Fulltime Job.
00:09:30: Weil ich ein paar Realitäten kennengelernt habe und da haben wir ein bisschen zusammengerechnet, ein paar Zahlen mitgenommen.
00:09:36: Also es geht quasi um dein Gehalt, deinen Lohn als Frau, als Akademikerin durch einen universitären Abschluss.
00:09:44: du beginnst in einer tollen Firma Und wie schaut nicht nur momentan dein Leben aus, sondern wie schaut oder würde dein Leben auch sehen?
00:09:53: Wenn du dort weiter arbeitest, weitermachst.
00:09:57: Vielleicht ein Kind bekommst vielleicht Stunden reduziert das ja quasi die Realität ist von so vielen Frauen.
00:10:03: Ja also ich habe mit achtunddressig und halb also full time angefangen weil ich die Zeit und die Kapazität noch hatte.
00:10:12: Und habe eben da ein Tausend Siebenhundertfünf ungefähr netto bekommen, circa.
00:10:17: Und dann hab' ich mein Masterstudium angefangen, weil das natürlich auch sehr promoted worden ist oder gesehen werden wollte, dass wir uns weiterbilden... ...und ich hab' eben meinen Master angefangen in Sustainability, Entrepreneurship & Technology.
00:10:31: Und ich wollte das auch, dass du noch einen Master machst?
00:10:34: Weil ich denke mir, wir wären alle sehr alt!
00:10:36: glaube ich, ich gehe davon aus dass wir jetzt heutzutage oder junge Menschen vielleicht achtzig-neinzig Jahre leicht erreichen und wenn man jung ist hat man so viel Kraft.
00:10:46: Und so du sagst Zeitkapazität!
00:10:47: Du hast noch kein Kind und ich habe dich da schon auch ein bisschen gepusht und unterstützt so macht das streng sich jetzt an.
00:10:54: du arbeiten und nebenbei noch weiter studieren macht einen Masternach?
00:10:58: Was kunstet sich?
00:10:59: ein bisschen nicht so zu Ende gedachter Gedanke ist, weil ich habe auf dreißig Stunden reduziert.
00:11:06: Also nicht mal Teilzeit sondern nur dreizig Stunden reduzieren mein Master gemacht und hab dann tausend ungefähr circa tausent vierhundert neunundzwanzig Euro netto bekommen.
00:11:15: Das isch schon in Österreich ein bisschen die dick.
00:11:20: amutsgrenze ja In der hinsicht wie viel man verdient.
00:11:23: das heißt ich habe im studium abgeschlossen gehabt haben Dreißig stunden gearbeitet hat einen master angefangen um bin eigentlich von dem gehalt dass sich nur aus diesem Job bekommen habe, bei der Armutsgrenze gelandet.
00:11:33: Und das fand ich wahnsinnig interessant zu erleben weil... Ich hab natürlich mit achtzehn Ringane angefangen lustigerweise mit dem Gedanken damit ich in meinem Fulltime-Job in meinem Hauptjob immer das machen kann, was ich möchte und mir Spaß macht.
00:11:48: Und diese Realität ohne es bewusst so anzugehen hat sich dann eigentlich
00:11:53: bewahrheitet.
00:11:55: Mein ringarner Business hat mir ermöglicht dass ich diesen dreißigstunden Job mache und natürlich ist es da ein bisschen immer.
00:12:06: Ja, wenn es dann natürlich stimmungsmäßig und auch mental nicht so läuft aus verschiedensten Gründen wird das dann halt noch immer schwieriger diesen Job.
00:12:17: auf lange Sicht zu machen.
00:12:18: Also wenn die Anforderungen immer mehr steigen, Druck da ist und Stress
00:12:23: da ist.
00:12:23: Die gleiche Arbeit wie vorher ist nur... Man macht es in weniger Zeit plus weniger Geld.
00:12:30: Da habe ich mir natürlich die Frage gestellt für was mache ich das?
00:12:34: Und warum mache ich dass?
00:12:35: Weil es mir mehr kostet als dass es mir gibt!
00:12:39: Ich muss da kurz einhaken, denn das haben so viele Freundinnen im Laufe meines Lebens erzählt Als die Kinder bekommen haben und Stunden reduziert haben, oft nur Halbtags angestellt waren, haben sie trotzdem den selben Job gemacht.
00:12:53: Aber sie haben nur halb so viel verdient!
00:12:56: Das fand ich total spannend und es hat sich bei dir wiederholt eigentlich.
00:13:00: Aber wir wollen auf etwas ganz bestimmtes hinaus nämlich mit auf etwas... mit dem wir unglaublich stark konfrontiert sind, wenn wir auf Frauen stoßen.
00:13:09: Wenn wir mit vielen Frauen sprechen in Kontakt treten oder kommunizieren nämlich... Wir haben uns ausgerechnet was du in deiner Pension bekommen
00:13:20: würdest,
00:13:21: wenn du so weitergemacht hättest?
00:13:23: Genau also wenn ich nur diesen Fulltime-Job weiter gemacht hätte.
00:13:26: Ich habe.. wir haben jetzt nicht mit reingerechnet dass sich irgendwelche Förderungen oder irgendwelcher Karriere stufen durchlebt habe sondern wir haben wirklich nur mit dem gearbeitet, was mein vierzigstundengehalt war und meinen dreißigstunden Gehalt war.
00:13:41: Und auch in Betracht auf das ich ungefähr mit fünfundsechzig in Pension gehe also Ich bin jetzt sechsundzwanzig macht diesen Job.
00:13:50: und planmäßig hätte ich noch ungefähr neununddreißig Jahre Arbeitsjahre und bei den vierzig Stunden Job gehalten Hätte ich eine monatliche Brutto-Pension von ´tausendfünfhundert sechsundneunzig Euro bekommen.
00:14:05: und zweites Szenario, ich hätte mit dreißig Stunden weitergemacht.
00:14:11: Hätte ich eine jetzt eine Bruto-Pention von tausenddreihundert achtzehn?
00:14:16: Und wir haben gehört von Statistikaustria dass die Armutsgefährdung liegt bei tausendssechshundert Euro brutto im Monat.
00:14:24: Genau also Ich schaue gerade nämlich in meinen Zahlen Tja, das ist
00:14:29: auch öffnen
00:14:30: können wir mal.
00:14:32: Nein also ungefähr im Durchschnitt bekommt eine Frau in Österreich eine Pension von thousand fünfhundertdreiundsechzig.
00:14:39: Also das wäre ungefähr auch das gewesen was ich bekommen hätte wenn nicht die vierzig Stunden mein Leben lang weitergearbeitet hätte.
00:14:45: aber da sind noch Nicht Kinder drin es ist keine Karrenzzeit drin und ist doch keine Carearbeit drinnen weil Wir sind die die die Kehrarbeit übernehmen.
00:14:55: Ich habe auch hier lustigerweise eine kleine Statistik dazu gleich mitgenommen.
00:15:01: Heute haben wir viele Zahlen und Daten mit, nämlich... Das ist eine Statistikaus Österreich aus dem Jahr zwanzig vierundzwanzig.
00:15:11: Bei Vierundachtzig von Hundert Paaren geht der Vater nicht in Karrenz.
00:15:16: Das bedeutet, sie zahlen zeigen auch, die Frauen sind die, arbeiten und bei den Kindern bleiben oder auch nur bei den Kinder bleiben.
00:15:24: Und dann halt große Abschläge in Kauf nehmen müssen, in Bezug auf ihre Pension?
00:15:29: Genau weil sie nicht so viele Arbeitsjahre haben!
00:15:31: Und ich finde wir sehen in der Pension eigentlich Lebensentwürfe, Lebensentscheidungen die uns Frauen aber nicht wirklich in der vollen Macht- oder Wirkmächtigkeit bewusst sind, oder?
00:15:46: Ja
00:15:47: Wir leben so dahin, wir arbeiten.
00:15:50: Wir machen Ausbildungen und haben Träume.
00:15:53: Wir verlieben uns oder gründen nicht.
00:15:57: Wir gehen eine Ehe ein.
00:16:01: Das ist auch ein Business, das wir
00:16:02: eingehen, gründen?
00:16:04: Nein, wir gehen eine ehe einen Lebenspartnerschaft.
00:16:07: Wir wollen etwas gemeinsam machen.
00:16:08: Wir leben auch ein gemeinsames Leben Aber es schaut für uns dann schlecht aus.
00:16:14: Es schaut besonders schlecht aus, wenn wir uns vielleicht im Alter auch trennen scheiden lassen alleine sind allein erleben weil dann werden von dieser Realität hart getroffen.
00:16:26: also eben die Armutsgefährdungsschwelle bei Einzelpersonen liegt bei ungefähr thousand, sechsohnundsechzig Euro netto pro Monat und eben viele Frauenpensionen liegen sehr darunter.
00:16:38: Also auch der Unterschied zwischen Frauen- und Männerpension.
00:16:40: Frauen haben ungefähr vierzig Prozent weniger in der Pension im Vergleich zu Männern.
00:16:44: Das
00:16:44: ist die
00:16:45: Pension Gap?
00:16:47: Und wie gesagt, die meisten Frauen, die ein zwei drei Kinder haben Teilzeit arbeiten, also weniger als dreißig Stunden sind in einer Range von achthundertfünfundfünfzig bis tausenddreihundertvierzig Euro-Pension Netto.
00:17:04: Das heißt das ist unter der Armutsschwelle in Österreich und es ist eine weibliche Normalität und Realität.
00:17:12: Und
00:17:12: es gibt ja so eine Art Mindestpension, Mindestsicherung.
00:17:16: Das heisst von tausenden dreihundert Euro, netto.
00:17:20: Das bedeutet ganz viele Frauen müssen um diese Mindestsicherung ansuchen einen Antrag stellen und das hat uns nämlich so überrascht weil wir haben ja oder etwas was wir wissen müssen einfach ganz viele frauen kommen ja auf uns zu nach unseren präsentationen oder reden oder vorträgen und sagen sie bekommen nur sieben hundert euro pension neunhundert euro pension.
00:17:43: ich in meinem dorf ich kenne frauen die bekommen dreihundert oder vierhundert europension Obwohl sie ein Leben lang gearbeitet haben, obwohl sie Kinder großgezogen haben.
00:17:52: Für die Gesellschaft da waren einen riesigen Beitrag für die Gesellschaft geleistet haben bekommen Sie nur also so wenig und müssen dann einen Antrag stellen auf Mindestsicherung.
00:18:05: Ja ich glaube dieses ganze Thema und jetzt natürlich mit dem mich jetzt eigentlich fast schon seit einem Jahr jetzt intensiv beschäftige auch mit meiner eigenen ringer Arbeit ist natürlich dieser Gedanke.
00:18:19: nicht nur, dass ich von dir durch meine Kindheit gelernt habe was ich nicht möchte.
00:18:24: Auch durch diese Joberfahrung einfach der Gedankel okay wie möchte ich das meine Zukunft ausschaut?
00:18:30: und dann natürlich auch ein bisschen der Gedanken ok Wie würde dein Leben?
00:18:35: Das Leben meiner Mama ausschauen mit drei Kindern alleinerziehend eine Stunde von Wien lebend also am Land, in einem Dorf lebend.
00:18:48: Wie würde dein Leben jetzt ausschauen?
00:18:50: Und aber auch wie sehr müsste ich mich dann sozusagen um dich kümmern und hätte noch mal eine Kehrarbeit eigentlich on top und je all der ganzen anderen Kehrarbeit die ich als Frau so oder so leiste.
00:19:10: Das hat mich natürlich zum Nachdenken gebracht Auch aus vielen verschiedenen anderen Gründen mir dann die Entscheidung sozusagen erleichtert, obwohl ich auch ehrlich sagen muss was trotzdem auch schwer.
00:19:22: Weil typisch was denkt die Gesellschaft?
00:19:25: Was denken die Leute um mich herum wenn nicht diesen Fulltime Job kündige und das Aufhöre... Was denken denn die Leute?
00:19:34: also das habe ich mir natürlich gedacht aber ich habe mich dann trotzdem entschieden Ich mache es für mein Leben.
00:19:41: Denn ich möchte nicht, dass das meine Realität ist und ich werde alles dafür tun oder eine Lösung finden, eine Alternative finden, dass es nicht meine Realitäten
00:19:51: ist.".
00:19:52: Wir haben ja bei Ringana gesehen, dass alle Frauen mit Ringana nebenbei beginnen.
00:19:57: also wir haben alle unsere Jobs unser Einkommen aber wir beginnen nebenbei und ich glaube jetzt nach siebenundzwanzig Jahren Erfahrung kann ich sagen wenn wir uns an die Mechanismen des Erfolges oder von Erfolgheiten, dann kann jede Frau bei Rengana erfolgreich sein.
00:20:13: Denn es geht im Prinzip immer um Konsistenzier, also um Konstantes tun und weiter lernen offen sein und positiv.
00:20:22: Und wir hören immer wieder das viele junge Menschen sagen Es ist ihnen klar dass sie etwas Zweitens dazumachen müssen Ja?
00:20:29: Das nennt man so auf Social Media ein Seidhassel.
00:20:34: Aber es ist extrem wichtig und ich liebe deinen Satz, den du immer formuliert hast und erzählt hast.
00:20:42: Du möchtest in deinem Nebenjob mehr verdienen als in deinm Hauptjob damit du tun kannst was du möchtes weil natürlich kannst doch weiter arbeiten auch wenn du bei Ringana erfolgreich bist Und das mache ja ganz viel.
00:20:55: sie sind bei ringana erfolgreich aber sie machen ihren Hauptjob total gerne weiter.
00:21:00: Zugleich sind, machen auch alle die bei Rengana wahnsinnig erfolgreich sind.
00:21:04: Irrsinnig viel Geld verdienen weiter mit ihrer Renganertätigkeit.
00:21:08: und da kommen wir ein bisschen in unser weiteres Thema hinein wie schaut den weiblichen Erfolg aus?
00:21:13: Wie definieren wir Erfolg?
00:21:16: Ich glaube wir Frauen wenn wir erfolgreich sind, wenn wir etwas gefunden haben was wir mit Leidenschaft tun warum sollen wir dann damit aufhören?
00:21:23: Warum sollen Dieses finde ich immer sehr männlich definierte Art und Weise Erfolg zu sehen.
00:21:30: Wir sind erfolgreich, dann machen wir gar nichts mehr!
00:21:33: Dass das das Ziel ist, das ist glaube ich nie ein Ziel von einer Frau sondern Erfolg weiterzugeben oder... Lebensberichte, Lebenserfahrungen, Lebensentscheidungen, Geschichten weiterzugeben und dann weiter für andere dazu sein ist ein ganz, ganz wichtiges Thema in unserem Leben.
00:21:54: Und ich sehe das wie das Verwirklichen also gerade ganz viele erfolgreiche ringarne Partnerinnen.
00:22:00: Ich glaube man muss ein bisschen auch aufpassen dass das vielleicht auch ein bisschen unsere Sozialisierung ist weil wir immer ständig arbeiten alle anderen, aber ich meine natürlich wenn es dir Spaß macht.
00:22:11: Aber mit Spaß tun wir oft mehr uns identifizieren in deinem Hobby als mit unserem Job, mit unseren essentiellen Necessities die uns eben das Leben ermöglichen und das Geld reinbringen ja?
00:22:25: Und das ist für mich halt so schön oder das finde ich das wünsche ich mir.
00:22:29: für so viele Menschen ist einfach dass dein Job, dein Hobby ist und was dir Spaß über den man immer redet oder versucht ihn zu verwirklichen, dass Arbeit sich eben nicht nach Arbeit anfühlt.
00:22:44: Und genau das haben wir nur da dann wirklich erfolgreich wird!
00:22:48: Das was man liebt, das was man mit Begeisterung macht, da wird man auch erfolgreich weil es sich da leicht anfühlen.
00:22:55: und ich finde aber in der ganzen In unserer Thematik oder in unserer Zusammenarbeit so spannend wie du.
00:23:02: das Scheinwerfer licht auf diese Themen längst auf Frauen, auf Lebensentscheidungen und auf Lebensentwürfe.
00:23:12: Und was es für Realitäten von Frauen gibt?
00:23:15: Ja also ich find's halt unglaublich wichtig und ich finde das ist so ein leichter Step!
00:23:19: Es ist nicht die Lösung aber es ist so eine leichte Step und ein kleines leichtes Ding was wir machen können aber was so einen Riesenunterschied macht und nicht nur bei uns Frauen sondern auch bei allen anderen die das hören, die die Awareness bekommen es mitbekommen, dass wir diesen Scheinwerfer darauf legen.
00:23:38: Weil so viele Ehemänner und Männer sind auch schon zu uns gekommen und haben sich bedankt dafür das wir das so offen sagen weil es ihnen nicht bewusst ist oder war.
00:23:50: also es geht nicht immer darum alle anderen auszuschließen in dieser Debatte oder Thematik sondern natürlich Die Lösung kommt immer im Gemeinsamen und das ist ja auch, warum Ringana so erfolgreich ist.
00:24:03: Weil wir zusammenarbeiten!
00:24:05: Weil wir tagtäglich auch nur erfolgreich sind wenn wir unser Team zum Erfolg bringen und sie unterstützen.
00:24:13: Und was macht die Arbeit aus einer Liederin bei Ringana?
00:24:18: Ich meine eigentlich würde ich mir das wünschen oder es ist für mich irgendwie ein bisschen selbstverständlich dass ich das bei jeder Liederinn sehe.
00:24:24: Aber in meinem Fulltime-Job eben nicht erlebt dass eine Liederin versucht und das Beste gibt.
00:24:31: Und alles dafür gibt, dass ihr Team erfolgreich ist, dass es sie unterstützt, das Team unterstützt ja?
00:24:38: Dass die egal in was sie gut sind noch besser werden!
00:24:42: Und in den Sachen, die Sie vielleicht nicht so können Raum haben für das zu lernen, das zu entwickeln... ...und Raum auch haben für Fehler.
00:24:49: Das finde ich, das ist für mich weiblicher Erfolg.
00:24:56: eigentlich die Norm, die ich gerne hätte.
00:24:59: Weil es für mich zeigt dass das dich zum Erfolg bringt und da auch noch ein schöner Erfolg ist weil er nicht auf Kosten von anderen isst.
00:25:08: Und weißt du was mich so überrascht hat?
00:25:10: Immer wenn Du sprichst vor Frauen, vor vielen Frauen wie sie anfangen ganz still zu werden, wie sie ihre Händes zücken und Dich filmen und DICH aufnehmen und nachher zu uns kommen und sich bei uns bedanken Und da ist mir so richtig klar geworden, wie wichtig dieses Thema ist.
00:25:28: Dass es etwas Besonderes ist und dass wir vielleicht etwas bewirken können.
00:25:32: Ja!
00:25:33: Und eigentlich auch ein bisschen der Grund warum jetzt diesen Podcast machen?
00:25:37: Genau um über diese Themen
00:25:39: zu sprechen, die mit euch zuteilen und ja mal sehen und das einfach unser Impact ist... mit all dem, was Rengana uns ermöglicht hat.
00:25:48: Dass der Impact ist den wir zurückgeben möchten wollen ein Scheinwerferlich darauf zu werfen unsere Realitäten zu zeigen und ja zu schauen wer auch immer sich damit connectet oder verbindet zu zeigen dass trotzdem ein gelungenes Leben aus weiblicher Perspektive möglich ist.
00:26:08: für uns weil der Name auch Her Turn ist, es Zeit für uns ist und an uns zu denken.
00:26:14: Ja!
00:26:14: Und da hört Turn diese Bewegung zurück zu mir die Bewegungen zurück zu dir Zu uns Frauen bedeutet wirklich immer wieder nachzudenken wie will ich leben?
00:26:25: Es zu planen Schritte zu setzen und damit das eigene Leben wirklich zu gestalten und nicht von außen Gestaltet zu werden dann mit man eben vielleicht das richtige Leben im richtigen Leben kann und nicht das falsche.
00:26:43: Im richtigen.
00:26:44: Ja, also wir sind glaube ich am Ende für heute aber es kommt ein unglaublich toller Gast.
00:26:52: Also das fürs nächste Mal und wir freuen uns schon wahnsinnig mit ihr ins Gespräch zu gehen und dass natürlich auch mit euch zuteilen und nicht vergessen bitte unbedingt den Podcast abonnieren damit ihr keine Folge verpasst und ja Teil unserer Reise werdet Tschüss!
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