Wann bin ich erfolgreich? Über Leistung, Rollenbilder & die Sehnsucht nach Anerkennung
Shownotes
Wann fühlen wir uns eigentlich erfolgreich? Und wer hat uns beigebracht, woran wir Erfolg messen?
In dieser Folge sprechen Ulli und Noa über Leistung, Anerkennung und die Frage, wie sehr unser Bild von Erfolg von außen geprägt ist.
Es geht um Kindheit im Leistungssystem, um Spitzensport, um das Gefühl, nur dann gesehen zu werden, wenn man gewinnt. Und um die harte Realität vieler Frauen zwischen Care-Arbeit, Mental Load und den Erwartungen anderer.
Wie definierst du Erfolg? Schreib es uns gerne in die Kommentare!
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Transkript anzeigen
00:00:00: Wenn man gewinnt, dann kommen alle her und tun einem gratulieren.
00:00:03: Und alles sind glücklich oder begeistert oder jetzt beim Match alle applaudieren oder feiern dich.
00:00:09: Also von außen diese Anerkennung, diese Wertschätzung zu bekommen – und dann ist man wer!
00:00:17: Das war quasi, würde ich sagen im Nachhinein der erste Fehler den ich nicht bewusst begangen habe aber die erste Fehler der in meinem Leben passiert ist also gesehen werden zu wollen, anerkannt werden und das zu verbinden mit Leistung.
00:00:43: Der Podcast über das gelungene Leben aus weiblicher Perspektive.
00:00:52: Willkommen zurück zu Uli & Noa – Her Turn, her Impact!
00:00:57: Wir sprechen in unserem Podcast immer über das Gelungene-Leben als weibliche Perspektiv oder Erfolg aus weiblicher Perspektive, Erfolgsgeschichten aus weiblicher Perspektiven.
00:01:11: Realitäten aus weibilcher Perspektives...
00:01:14: Wir sind Mutter und Tochter?
00:01:15: Stimmt!
00:01:15: Das habe ich vergessen.
00:01:17: By the way!
00:01:19: Das gibt dem Ganzen noch eine besondere Note vielleicht.
00:01:21: Und wir sind beide Business-Partnerinnen.
00:01:23: Wir arbeiten zusammen.
00:01:25: Und das gibt auch nochmal Würz das Ganze.
00:01:28: Noch einmal ganz besonders.
00:01:29: Heute steigen wir gleich ein mit einer Frage an dich von mir.
00:01:36: Also wir haben uns in unserer ersten Folge schon ein bisschen vorgestellt, weil wir sind grob angeschnitten was unsere Geschichte ist, was uns wichtig ist warum wir diesen Podcast machen?
00:01:46: Was wir mit diesem Podcast bewirken wollen oder welche Geschichten wir eben erzählen wollen oder Scheinwerfer auf Geschichten werfen wollen vielleicht direkt an dich.
00:01:54: nehmen uns mit an deinen anfangen.
00:01:59: wie warst du als Mädchen als junge Frau Geschichte, deinen Upringing?
00:02:07: und ja vielleicht auch schon was wolltest du damals erreichen wenn du es schon wusstest ungefähr.
00:02:15: Also ich habe an meine Kindheit ein paar Erinnerungsfetzen.
00:02:18: und da kommen viele Tiere vor.
00:02:20: Es kommt das Land vor, es kommt der Bauernhof meines Onkels vor Und Ich war unglaublich frei quasi diese Jugendkindheit in den siebziger Jahren.
00:02:32: Meine Eltern wollten nur, dass ich zu Hause bin wenn es Finster ist und davor konnte ich machen und tun.
00:02:38: Und... Ich habe da einfach die Welt in mich aufgenommen!
00:02:42: Die Natur, die Tiere, die Welt, die Sonne.
00:02:45: Und danach natürlich kam der Sport in mein Leben.
00:02:49: Meine Mutter war eine sehr, sehr erfolgreiche Schwimmerin.
00:02:52: Sie war bei den olympischen Spielen in Tokio, in der Erinnerung ist mein Erinnerungen stundenlang im Wasser zu sein und wie dann das Wasser auf meiner Haut in der Sonne trocknet.
00:03:10: Das ist bis heute ein Moment, der mich glücklich macht, den ich immer wieder wiederhole – auch heute noch, der einfach wunderschön ist!
00:03:20: Ja, ich bin in einer sehr sportlichen Familie groß geworden und Sport hat gezählt.
00:03:25: Erfolg hat auch gezählt.
00:03:27: nachdem ich einige Schwimmbewerbe absolviert habe habe ich zum Tennispielen angefangen, weil mein Bruder Tennis gespielt hat.
00:03:39: Und jetzt komme ich schon ein bisschen zu dieser ersten Antwort auf deine Frage, wofür habe ich mich entschieden?
00:03:47: Was hab' ich mir gedacht?
00:03:48: Was habe ich geplant oder was habe ich vielleicht vorgehabt?
00:03:51: Eigentlich gar nix!
00:03:51: Ich bin ziemlich geführt worden durch meine Eltern und dann auch durch meinen Bruder Vorbild – und ich wollte es ihnen nachmachen.
00:04:02: Und ich habe dann im Spitz und Sport entdeckt, dass ich erfolgreich sein kann.
00:04:13: Dass ich verstehe wie Erfolg funktioniert.
00:04:16: Dass Ich mich entwickeln während des Trainings, während der Turniere, während des Matches sogar.
00:04:23: Das heißt, ich versuche zu gewinnen!
00:04:25: Ich versuche alles Mögliche zu tun herauszufinden was ich tun kann umzugewinnen.
00:04:31: Aber dann dieser Outcome, wenn man siegreich ist und erfolgreich ist im Sport.
00:04:37: das war mir irgendwie zu wenig.
00:04:38: Es ist total euphorisch körperlich.
00:04:41: Man ist glücklich, man ist selig, man glaubt man hat es geschafft aber zugleich ist man auch sehr alleine weil man unglaublich von Konkurrenz umgeben is.
00:04:54: Freundinnen die verlieren, Freundinnen der verloren haben.
00:04:57: also wenn man gewinnt ist man allein Man ist glücklich, aber dieses Glück passiert irgendwie auf dem Unglück oder der Traurigkeit von anderen.
00:05:06: Und dann... Das es nie aufhört!
00:05:08: Man ist nicht zufrieden.
00:05:09: Das war einer meiner frühesten Gedanken- oder Probleme mit dem Thema Erfolg.
00:05:15: Im Sport ist es so du kannst immer noch etwas gewinnen.
00:05:17: Du kannst im Tennisport nächste Woche wieder Gewinnern oder noch etwas Größeres.
00:05:22: und wer bist du wenn du's nicht schaffst?
00:05:25: Also das war irgendwie ein ungutes Gefühl Und das war irgendwie meine Kindheit und Jugend.
00:05:32: Einerseits geprägt durch meinen Körper, mein Erleben auch Siegen, Schmerzen sich Herausforderungen stellen und zugleich aber nicht ganz glücklich sein damit.
00:05:46: Also würdest du auch sagen dass Erfolg für dich in deiner Kindheit oder halt deine ersten Kontakte mit Erfolg zum einen ein.
00:05:57: Du bist alleine dafür verantwortlich und es liegt total an dir.
00:06:02: Und du bist auch am Ende alleine, dass das auch so in der Familie sozusagen gelebt worden ist, dass dieser Erfolg allein stattfindet.
00:06:15: Weil es eine sehr Sportlerfamilie war – was zählt?
00:06:22: Ja!
00:06:23: Das eine ist, das war aber okay alleine zu sein.
00:06:25: Weil man will ja ganz alleine irgendwo oben dann sein also quasi wie ein Siegerin am Protest und alle anderen sind irgendwie weiter unten Und meine Familie hat es toll gefunden weil wir alle Sportler waren.
00:06:43: Das war sozusagen die Welt in der wir alle gelebt haben und deswegen was ich aber da so was mich am stärksten Betroffen gemacht hat oder was ich nachgedacht habe, dass sich dann nur geschätzt wäre wenn ich erfolgreich bin.
00:07:02: Aber das liegt in der Natur der Sache weil wenn man gewinnt dann kommen alle her und tun einem gratulieren und alles sind glücklich und begeistert oder jetzt beim Match alle applaudieren oder feiern dich also von außen diese Anerkennung diese Wertschätzung zu bekommen.
00:07:18: und dann ist man wer?
00:07:20: Und es ist fatal!
00:07:21: Das war quasi, würde ich sagen jetzt im Nachhinein.
00:07:25: Der erste Fehler den ich nicht bewusst begangen habe aber der Erste Fehler der in meinem Leben passiert ist also gesehen werden zu wollen anerkannt werden zu Wollen und das so verbinden mit Leistung.
00:07:39: ja
00:07:40: dass es nachdem man streben sollte
00:07:43: Ja genau genau.
00:07:44: Und das ist brutal im Spitzensport.
00:07:46: Also das ist Brutal das ist das Allerwichtigste Und es ist zugleich, finde ich jetzt als dreieinfünfzigjährige.
00:07:55: Es ist das Falscheste!
00:07:57: Weil im Rest des Lebens du wirst so nicht glücklich und es gibt so viele Dinge die wunderschön sind am Sport, dass du ein Körper fühlst, dass über deine Grenzen gehst, das du Flohmomente hast... Das ist so schön ja?
00:08:13: Und auch dass du meinen Wegen einen Erfolg erreichst aber Ja, dass du selber den Erfolg definierst und dass er nicht von außen definiert wird.
00:08:23: Weil alle... Also so viele Spitzensportler.
00:08:26: es ist ja bekannt das Problem Spitzen Sport.
00:08:29: Und früher wie ich jung war hat keiner darüber gesprochen.
00:08:32: War das nicht so?
00:08:34: also Es war einfach nicht.
00:08:38: Hat man nicht so gewusst oder darüber gesprochen Dass man einfach dass man das so ins Außen verlegt, das eigene Gefühl von erfolgreich zu sein.
00:08:50: Das eigene Gefühl gut zu sein oder gut genug oder stolz was man leistet und gemacht hat wird immer gekoppelt an den Sieg Und das ist ja schrecklich, sehr dramatisch.
00:09:03: Gut also so hast du deine Kindheit verbracht?
00:09:08: So hast du Erfolg definiert für dich oder einfach gesehen used to, warst.
00:09:15: Aber was ist dann passiert?
00:09:17: oder was waren deine nächsten Schritte?
00:09:19: Also Jugendausbildung Schule Leben Beziehungen.
00:09:24: also der erste große Schritt habe ich schon geschafft mit sechzehn Jahren weil so wie zuvor gesagt hab Ich habe tennis gemacht wegen anderen Menschen nicht wegen mir.
00:09:33: ich habe mich frei entschieden und Mit sechzen habe ich aber noch einmal die Chance gehabt darüber nachzudenken.
00:09:40: wirklich Und interessanterweise habe ich mich damit sechzehn noch einmal entschieden und da habe ich es für mich gemacht.
00:09:47: In dem Moment habe ich angefangen, Tennis zu lieben – den Spitzensport zu liegen, das Reisen zu lieven, siegen und auch verlieren anzunehmen, Gemeinschaft oder Kameradschaft zu spüren oder ein bisschen aufzubauen mit den anderen Tennis-Spielerkolleginnen.
00:10:05: Ich will sagen eigentlich hatte ich dann eine recht schöne Zeit aber Da habe ich mich schon abgekoppelt von dem Mainstream irgendwie.
00:10:14: Und da habe ich mir schon langsam angefangen zu fragen, wie soll denn mein Leben weitergehen?
00:10:19: Das ist das nächste Dramatische wenn man so Spitzensport macht!
00:10:22: Man hat eigentlich ein Leben schon gelebt und man ist in einer unglaublichen Blase drin.
00:10:28: Der Tennis-Spieler, der Tennis Trainer, der Journalisten... Der Tennisverbände, der Tennis Turniere und so weiter.
00:10:36: Man glaubt man ist auch wer in dieser Blase.
00:10:39: Und man hat sich genau gespürt, wer ist man?
00:10:42: Also ich hab genau gewusst wer ich bin auf dem Tennisplatz mit diesen Linien.
00:10:49: Und dann außerhalb des Lebens habe ich es aber nicht mehr gewusst.
00:10:52: Ich wusste nicht was kann ich gut Wer bin ich eigentlich?
00:10:54: Was sind meine Stärken?
00:10:56: oder wofür schätzen mich vielleicht die Menschen außerhalb von dieser Blasen?
00:11:00: Also diese Landung in die andere Welt war hart und leider Gottes von mir sehr unbewusst.
00:11:08: Und das würde ich gerne ganz, ganz vielen Frauen oder jungen Frauen heutzutage mitgeben.
00:11:14: Dieses dass man anfängt... Dass man früh genug anfängt über sein Leben nachzudenken auch zu planen Und sich dann zu denken, man möchte viel, viel erleben um herauszufinden wer man ist und dass man nicht Dinge tut weil die Familie es möchte.
00:11:29: Weil vielleicht die Peer Group es so macht weil man irgendeiner Blase drinnen ist.
00:11:33: Vielleicht war ich in meiner Dennis-Spielerblase drin, aber es gibt ja unzählige andere Blasen in denen wir uns aufhalten können und wo wir glauben wir können nicht außerhalb jemand sein oder etwas tun oder etwas anfangen
00:11:48: oder mehrere Rollen gleichzeitig sein,
00:11:50: weil
00:11:51: du warst über den größten Teil des Lebens halt definiert durch die Rolle.
00:11:55: Du bist Spitzensportlerin und das war die eine große Rolle, die unglaubliche Rolle.
00:12:03: aber es war nur die eine Rolle und da ist es ja oft schwer dann eben allgemein im Leben nicht mehr jetzt beim Spitzesport mehrere verschiedene Rollen miteinander zu verbinden und so kombinieren eigentlich.
00:12:17: Ganz, ganz schwer.
00:12:20: Man ist da wirklich sehr... Also habe ich auch so empfunden und nachhinein oder jetzt rückblickend unglaublich gefangen.
00:12:26: Wie sollte man in Fesseln irgendwie liegen?
00:12:29: Und ich erlebe es auch bei ganz vielen, wenn man große andere Spitzensportler ansieht, auch erfolgreiche Sportler die dann nie mehr aus dieser Rolle rauskommen.
00:12:38: aber natürlich isst man das auch!
00:12:40: Es hat mich ja gegeben Ulli als Tennis-Spielerin.
00:12:44: Die nächste Landung war auch relativ hart, als ich dich bekommen habe.
00:12:47: Ja, ich wollte
00:12:47: gerade sagen von der einen Rolle in die nächste sehr starke gesellschaftliche Rolle, nämlich die Rolle der Mama sein.
00:12:56: Und auch da wieder!
00:12:57: Niemand hat mich vorbereitet.
00:12:59: Es wird so angenommen dass man als Frau das weiß oder dann halt Mutter wird.
00:13:05: Selbstverständlich.
00:13:06: Ich kann dir sagen... In dem Moment, wo ich dich das erste Mal in meinen Armen gehalten habe.
00:13:10: Ich hab ja einen Kaiserschnitt bei dir bekommen mit voller Kurse.
00:13:13: Ich habe dich nicht erlebt bei deinem ersten Atemzug.
00:13:16: Ich bin um sechs Uhr morgens dann aufgewacht und hatte mich gebracht.
00:13:19: Du warst eingewickelt in so ein süßes Tuch...
00:13:23: Man muss also sagen es war der twenty-fünfundzwanzigste Dezember.
00:13:27: Gott sei Dank!
00:13:30: Von Weihnachten auf den zwanzigsten Dezmber.
00:13:33: Und sie haben mich dir gebracht.
00:13:37: Sie haben dich mir gebracht.
00:13:40: Und ich habe dich in meinen Armen gehalten und habe gedacht, das ist das Schönste was ich je in meinem Leben gesehen
00:13:46: hab.".
00:13:47: Und ich war voller Glück... also Glück hat mich überflutet lieber!
00:13:52: Ich habe in dem Moment gewusst, dass ich noch nie in meinem Leben zuvor so geliebt wie jetzt in diesem Moment.
00:13:58: Also ein unglaublicher Moment, auch einen unglaublichen Zustand den ich bis heute wirklich hoch holen kann.
00:14:07: Aber was dann gefolgt hat, diese Aufgabe dich zu stillen für dich dazu sein Tag und Nacht auf das hat mich niemand vorbereitet.
00:14:16: Auf dass ich auf einmal... Ich lebe zwar aber ich lebe für jemand anderem komplett!
00:14:22: Und ich bin total für dich verantwortlich zu hundert Prozent.
00:14:27: Das hat mich fast völlig überfordert so im ersten Moment.
00:14:32: Und ich bin bei den nächsten Kindern ein bisschen sicherer schon gewesen, aber was mich bis heute völlig überrascht ist wie viel Zeit und welche Intensität man von seinem Leben gibt um ein Kind groß zu ziehen?
00:14:48: Also diese Leistung einer Frau, ein Kinder redet jetzt nicht von mir sondern immer wieder wenn ich andere Frauen sehe oder wenn ich junge Frauen sehe die schwanger sind und ein Kind bekommen.
00:14:56: es ist unvorstellbar was für ein Leben auf sie wartet worüber niemand spricht, was jeder selbstverständlich nimmt.
00:15:04: Und jetzt bin ich seit siebenundzwanzig Jahren, Mama.
00:15:07: Seit sieben und zwanzig jahren!
00:15:09: Ich frag mich manchmal und denke mir... ...ich merke jetzt dass ich älter bin, dass ich müde bin.
00:15:15: Wie wäre mein Leben verlauf?
00:15:16: wurde ich ohne Kinder?
00:15:19: Natürlich, ohne diese Bereicherung wäre es dann gewesen.
00:15:22: Ohne diese Liebe und ohne herauszufinden was ich alles im Stande bin zu leisten mit wie wenig Schlaf man auskommen kann!
00:15:31: Und dass man jeden Tag funktionieren muss.
00:15:33: Jeden Tag, jeden Tag Essen kochen Frühstück Mittagessen, Abendessen einkaufen dafür Kinder anziehen, Kinder füttern, Kinder wickeln... Ich könnte hunderttausend Dinge aufzählen, die wir als Mütter jeden Tag machen müssen.
00:15:51: Und... Wir sind die müdesten und erschöpftesten Personen oft in einer Familie!
00:15:57: Weil wir nicht nur all diese Dinge machen und tun und leisten sondern verfügbar sind da sind aber dann planen müssen und wir gehen schlafen und denken über unsere Kinder nach und wir wachen auf und denken schon wieder an unsere Kinder.
00:16:15: Die nächste hatte Realität.
00:16:20: Und ich meine, man muss auch dazu sagen du hast das eigentlich alles wirklich alleine gestemmt also du warst wirklich alleine für uns zuständig und hattest wie gesagt sehr viele Rollen.
00:16:33: was würdest du sagen jetzt?
00:16:35: Was sind alle deine Rollen die du hast und die dich bereichern und keine die andere sozusagen Wettmacht?
00:16:46: Also ich bin wirklich gleichzeitig, ich bin immer noch die Tennis-Spielerin.
00:16:49: Weil in allen meinen Teamcoachings bei Ringana lass' ich einfließen was ich im Spitzesport gelernt habe.
00:16:56: Ich bin Mutter weil ich bin Mutter von drei Kindern!
00:16:59: Ich war eine gute Ehefrau.
00:17:05: Auch eine liebende EheFrau und irgendwie bin ich das ja immer noch auch wenn ich jetzt geschieden bin.
00:17:09: aber ich hab diese Rolle einmal sehr gut ausgefüllt Und dann natürlich bin ich eine erfolgreiche ringer Partnerin.
00:17:20: Auch das ist etwas, ein ganz neues Leben, ein anderes Leben in meinem alten und bestehenden Leben.
00:17:29: Etwas ganz besonderes.
00:17:31: Dann bin auch ein Pferdemädchen.
00:17:33: Ich bin immer noch ein Mädchen, ich bin jetzt eine Frau die Pferde liebt, die acht Pferdepsitz, die sich jeden Tag viele Stunden um diese Pferden kümmert auch da wieder nachdenkt und sie gut versorgt.
00:17:47: Also wirklich, ich füttere sie auch täglich, ich bewege sie täglich Ich putze sie täglig.
00:17:53: also es sind sehr viele Dinge gleichzeitig.
00:17:56: Und natürlich um zurückzukommen auf die Leistung von einer Mutter... ...ich bin Managerin!
00:18:04: Ich bin eine wirklich gute Managerin von vielen, vielen Leben Weil ich habe die Leben meiner Männer oder auch jetzt von meinem Ex-Mann, habe ich gemanagt.
00:18:15: Gemanagt aber auch
00:18:18: assistiert?
00:18:19: Ja genau
00:18:22: und wirklich jegliche Organisationen übernommen.
00:18:26: Ich liebe gerade in Social Media wie viel Witze es gibt darüber Wie Frauen das Leben managen.
00:18:37: Möchtest du kurz über den Impact von Man-Keeping reden?
00:18:41: Den Begriff, der jetzt gerade aufkommt.
00:18:46: Was man unterschätzt oder was einfach selbstverständlich genommen wird ist dass man die Stimmung in der Familie das wir als Frauen die Verantwortung dafür tragen.
00:18:58: Es gibt sicher auch andere Familien, glaube ich.
00:19:00: Aber jetzt
00:19:02: aus deiner Perspektive?
00:19:03: Du hast nicht
00:19:04: nur
00:19:05: zuständig und verantwortlich für die Kinder, sondern auch für den Mann!
00:19:09: Und das ist ja auch grundsätzlich immer noch ein gesellschaftlicher Norm,
00:19:13: dass
00:19:14: die Frau oder oft wenn man über Beziehungen redet... Ich fand es sehr interessant oder sehr lustig.
00:19:19: Man sagt ja auch, wenn man heiratet ... Also Ehefrau, also Wife und Mann.
00:19:32: Der Mann wird nicht als Ehemann konzentriert, sondern die Frau wird so Ehe-Frau.
00:19:39: Und der Mann bleibt so wie er ist!
00:19:41: Das heißt, die Frau bekommt eine neue Rolle, eine neue Aufgabe einen neuen Jobtitel, der nicht nur dann beinhaltet das sie Kinder kriegen soll, sondern auch für den Mann da sein soll.
00:19:56: Natürlich sagt man das in der EL-Schließung beide gegenseitig, in Gesundheit und Krankheit.
00:20:03: Aber es ist trotzdem mehr, dass die Frau sich um das alles kümmert und managed damit der Mann weitermachen kann.
00:20:09: Also das ist ja dieses Begriff Mankeeping, der jetzt ein bisschen hochgekommen ist.
00:20:13: Es ist den Mental Load, den man eben nennt in der Kehrarbeit, den Frauen übernehmen, der unsichtbar nicht anerkannt ist und auch nicht bezahlt wird.
00:20:25: Natürlich kann das in verschiedenen Beziehungen Familien anders ausschauen, bei uns oder bei dir war es hauptsächlich dass du in den Beziehung immer
00:20:36: verantwortlich war für alles also wirklich für alles!
00:20:39: Und eigentlich bis heute noch ist es so.
00:20:41: ich glaube auch wenn mein Ex-Mann jetzt diesen Podcast hört er würde mich auch weiterhin zustimmen, dass es so ist und so sein sollte.
00:20:49: Ich hoffe, dass es jetzt für dich und die neue Generation und für junge Frauen anders wird.
00:20:56: Dass sich einfach auch Männer zuständig fühlen für die Kinder nicht nur Kindererziehung oder was aus den Kindern wird sondern ob die Kinder glücklich sind und auch ob die Frau glücklich ist, sagen wir so.
00:21:09: das wäre mein großes Thema gewesen.
00:21:11: ich hätte das gerne mal erlebt aber ja ich hoffe dass das jetzt anders wird
00:21:16: Aber vielleicht ganz... Kurz noch tiefer.
00:21:18: Was war der Impact jetzt bei dir ganz persönlich?
00:21:23: Du meinst, was ich alles gemacht
00:21:24: habe?
00:21:24: Ewas du gemacht hast und was das verursacht hat vielleicht.
00:21:28: Na ja, eine totale Überforderung!
00:21:31: Weil ich kann nicht für so viele Menschen die Verantwortung, für deren Leben befinden.
00:21:37: Für ihr Glück, für ihre Zukunft, für ihr Dasein und für ihren wirtschaftlichen Erfolg übernehmen.
00:21:46: Das ist eine totale Überforderung!
00:21:48: Und auch es war überhaupt kein Platz für dich, eine Sekunde krank zu sein?
00:21:53: Nein, als Mutter ist man krank aber man macht trotzdem alles... Das ist unglaublich.
00:22:00: Ich habe mehrere Phasen gehabt, da war ich manchmal monatelang krank weil ich bin... ...ich hab mich einfach überhaupt nicht erholt, erholen können.
00:22:05: Weil wenn man kleine Kinder hat, man muss da sein für die kleinen Kinder du kannst nicht drei Tage dich ins Bett legen.
00:22:11: das ist unmöglich!
00:22:12: Ich habe gewusst würde ich jetzt drei Tage liegen können wäre ich gesund aber es ging halt nicht ja?
00:22:17: Ja und jetzt
00:22:19: hast Du... Und ich weiß nicht wie man das auflöst.
00:22:21: Ich habe bis heute keine Idee dazu auflösen kann.
00:22:28: Also ich glaube gesellschaftlich ist das eine große Frage.
00:22:32: oder wird es eine große Entwicklung noch notwendig sein, dass man und Frau wirklich dasselbe übernehmen, dasselben Verantwortungsgefühl und vielleicht alles was diesen Wort care drinnen steckt to care for somebody also sich um jemanden zu kümmern aber eben nicht nur Ja, gibt's da ein Haus und man bringt Geld nach Hause.
00:22:56: So wie viele Männer jetzt sagen wir wirklich reden das früheren ältere Männer sind älterer Generation.
00:23:01: ich hoffe dass es nicht mehr so stark ist aber dass man wirklich sich kümmert dass es schön ist, dass die Stimmung gut ist.
00:23:10: Dass die Kinder glücklich sind und alle gesund sind.
00:23:14: Und dass alle auch ihr Potenzial entfalten können und nicht nur was man glaubt oder selber gemacht hat, das die Kinder machen sollen oder was man nicht gemacht hat das die Kind machen soll.
00:23:25: Weißt du?
00:23:26: Oder nicht machen sollen weil man selber nicht gemacht haben.
00:23:28: Ja
00:23:29: irgendwie so ja!
00:23:30: Aber ich meine da müssen wir noch dazu sagen, dass das bei dir auch ein bisschen anders ausgeschaut hat.
00:23:37: Trotzdem, oder jetzt rückblickend Gott sei Dank Ringana hast du es.
00:23:41: Also Ringana ist in dein Leben gekommen mit sechsundzwanzig.
00:23:45: Natürlich würde deine Realität ganz anders ausschauen wenn du Ringana nicht kennengelernt hättest oder ein Ringana in deinem Leben gehabt hättet.
00:23:53: Ja, ich bin manchmal wirklich fast traurig oder schockiert wie mein Leben jetzt aussehen würde ohne Rengana.
00:24:00: Weil Gott sei Dank habe ich Rengala immer nebenbei gemacht.
00:24:03: Ich hab es immer gemacht.
00:24:05: Es war mir wichtig obwohl ich meine Familie immer an erster Stelle gestellt habe.
00:24:10: Ich glaube meinen Mann hat das lange Zeit auch gar nicht so richtig bemerkt.
00:24:14: Natürlich liegt in der Natur der Sache.
00:24:17: dieses Business ist ein Business von Mensch zu Mensch.
00:24:22: Man trifft sich, man spricht.
00:24:23: Man lacht, man plaudert und tauscht sich aus.
00:24:26: Man lernt sich kennen, man nimmt sich gemeinsam mit Ziele, man baut gemeinsam etwas auf.
00:24:30: Per se von außen betrachtet sieht man die Arbeit nicht – weil es ja eine Beziehungsarbeit ist!
00:24:36: So wie wir beide jetzt hier sitzen und reden, so war das halt auch, wie ich vor siebenundzwanziger Jahren Ringana kennengelernt habe.
00:24:44: Wo immer ich war, habe ich Rengarne einfließen lassen.
00:24:47: Weil es Teil meines Lebens war durch die Produkte, die habe ich geliebt und geschätzt.
00:24:51: Ich habe sie verstanden und gewusst, dass das Sinn macht wie diese Produkte formuliert sind.
00:24:59: Und dann habe ich da wirklich die riesen Chance gesehen, dass meine Chance ist zu... Erfolg oder Indenerfolg, oder auch vielleicht einmal in die Freiheit.
00:25:09: Ich wusste es am Anfang nicht aber ich konnte es erahnen.
00:25:12: oder so wie mir Rengarner vorgestellt wurde auch das Vertriebssystem habe ich mir gedacht okay wenn das wirklich so ist wenn es funktionieren kann was wenn es wirklich funktioniert?
00:25:22: und es hat funktioniert?
00:25:24: Magst du für dich auch teilen was für dich der Unterschied ist zwischen jetzt sagen wir dem herkömmlichen arbeiten der Selbstständigkeit, weil du warst als Profisportlerin selbstständig.
00:25:39: Weil du hast für dich alleine verantwortlich sozusagen und dann eben dem Ringgarner-Business.
00:25:45: Ja also diese Selbständigkeit im Tennis, da sprichst Du etwas an wo ich wieder mit diesem Alleinsein komme?
00:25:55: Da bin ich allein.
00:25:56: Ich bring meine
00:25:57: Leistung.".
00:25:58: Natürlich habe ich da gelernt, dass ich wenn ich trainiere, wenn ich gut trainiere und mich mit Niederlagen auseinandersetze – also mental immer stärker oder besser werde – und durch unzählige Wiederholungen muss ich immer weitermachen kann ich erfolgreich sein.
00:26:15: Man ist nicht nur im Erfolg alleine sondern alles lastet auf einen.
00:26:18: Wenn man krank ist, wenn man verletzt ist gibt es keinen Erfolg.
00:26:21: Damit gibt's auch kein Einkommen!
00:26:22: Es gibt keine Zukunft.
00:26:24: Und da lerne ich Rengana kennen, wo ich mir ein Team aufbauen kann.
00:26:29: Wo ich wie soll ich sagen in einer Gemeinschaft bin?
00:26:33: Wo alle ihre Ziele verfolgen!
00:26:36: Wo ich sie kochen kann und sie begleiten kann.
00:26:39: natürlich kann ich sie nicht tragen Ich kann es nicht für Sie bewerkstelligen.
00:26:43: Sie müssen es also.
00:26:45: mein Coaching, mein Learning im Renganer Business war wieder Wie kann ich andere kochen?
00:26:50: Ich wusste vorher nur wie ich mich kochen Wie ich erfolgreich werden kann?
00:26:54: Was meine Probleme sind, meine Hindernisse.
00:26:56: Bei Rengana bin ich draufgekommen!
00:26:58: Jeder Mensch hat ganz andere Hindernisses – das kann ganz anders aussehen.
00:27:02: Das war meine Herausforderung bei Renghana.
00:27:04: aber das Wunder wunderschöne ist es dass man sich da wirklich ein Team aufbauen kann und jetzt was auch beim Spitzensport ist mal fast immer gleich alt.
00:27:11: Bei Ringana auf einmal habe ich Teampartnerinnen.
00:27:14: die waren zwanzig Jahre älter wie ich oder dann so wie jetzt sind sie zwanziger jünger als ich.
00:27:19: Das heißt un mich herum ist ein Raum entstanden, einen Raum der mich hält und einen Raum, der mich trägt.
00:27:28: Und in diesem Raum teile ich meine Entwicklung und ich werde beschenkt von den Entwicklungen der anderen.
00:27:38: Also es ist für mich persönlich so viel mehr als Spitzensport.
00:27:42: also es ist so viel reichhaltiger und es ist etwas glaube ich speziell für uns Frauen was uns hilft unser Leben zu leben und gelingend zu leben.
00:27:54: Denn wir können es mit Kindern verbinden, wir können das mit Familie verbinden.
00:27:58: Wir können es unsre Gemeinschaft mit unserem Umfeld verbinden!
00:28:02: Wenn ich meine erste Generation anschaue – die Partnerin, in der ich gewonnen habe,
00:28:06: ist
00:28:07: war mein engstes Umfeld Menschen, die ich gekannt habe und dass so etwas Großes draus werden kann.
00:28:15: Das ist einfach, also das ist ein Geschenk.
00:28:19: Das ist magisch für mich immer noch und es ist.
00:28:23: aber wenn wir aus der männlichen Perspektive es mal bitte... Es ist möglich!
00:28:29: Es ist bewiesen, es ist zahlmathematisch ganz einfach darstellbar dass das funktionieren kann.
00:28:35: Gibt es Fehler die du gemacht hast?
00:28:40: Meine Kinder würden sagen meine Männer
00:28:41: oder?!
00:28:45: Im Leben, in deinen Entscheidungen aber auch vielleicht bei Rengana.
00:28:49: Also noch einmal zurück als Kind... Es wäre übertrieben zu sagen ich hätte mich früher aussuchen sollen was sich machen möchte.
00:29:00: Ich glaube so viele Kinder.
00:29:03: es ist einfach so dass wir Dinge tun weil unsere Eltern es tun oder unsere Eltern das gerne machen.
00:29:09: Das ist auch okay.
00:29:11: Also das kann ich mir nicht vorwerfen.
00:29:13: Aber dann relativ früh, sagen wir zwischen den Sechzehnten und Zweiundzwanzigsten Lebensjahr, da hätte ich mehr über mich nachdenken müssen und mehr planen oder dieses Kontinuum zu sehen von Vergangenheit, von Mich und dann wie soll es weitergehen in Zukunft?
00:29:29: Und wie will ich einmal alt werden?
00:29:32: Das ist natürlich fließend.
00:29:33: aber in diesem Fluss zu sein und das zu sehen ja und zu sagen dass eine schließt an das andere, kann auch anschließen und kann das eine oder das andere vielleicht vergrößern oder erweitern.
00:29:48: Das war ein eindeutiger Fehler weil ich sehe dass warum ich das so sagen kann ist sehr viele Männer ganz anders ihr Leben planen.
00:29:56: Auch zum Beispiel dass ich sehe so viele Frauen geben mir ganzes Geld was sie haben was Sie verdienen durch einen Halbtagsjob oder am Anfang bei Rengana verdienen geben sie für die Familie aus für die Kinder Und ich erlebe immer das Gegenteil, dass die Männer sehr strukturiert sind.
00:30:11: Sehr ihr Leben geplant haben im Griff haben auch ihre Finanzen und auch für später.
00:30:18: Bitte wie oft sind wir konfrontiert wenn wir vor Frauen sprechen?
00:30:22: Die Nachher zu uns hinkommen und sagen sie wissen, dass sie eine Mindestpension von tausend einhundert oder tausends zweihundert haben.
00:30:27: Wir kennen auch Frauen die neunhundert Eures Pensionen haben.
00:30:33: Da ist doch was falsch gelaufen.
00:30:34: Natürlich gesellschaftlich, politisch-wirtschaftlich aber auch bei den Menschen persönlich.
00:30:39: Wir haben die Familien in erster Stelle gestellt – die Kinder ja total wichtig!
00:30:44: Aber warum müssen wir dabei untergehen?
00:30:47: Warum sind es so dass wir auf uns vergessen müssen um das andere bereitstellen zu können?
00:30:57: Also das ist der eine Fehler.
00:30:59: Und dann auch bei Rengana würde ich sagen, dass trainiere ich jetzt ganz viel mit meinem Team mit Zahlen zu arbeiten.
00:31:08: Das liegt uns Frauen nicht so.
00:31:09: Auch ich am Anfang wie mir das Vertriebssystem vorgestellt wurde und dann berechnet wurden hochgerechnet worden wie die Entwicklung sein kann habe ich mir gedacht
00:31:17: ja
00:31:18: so kann man rechnen Ja aber wer weiß ob es wirklich so ist?
00:31:22: Und das Leben Die Welt, die Entwicklung Wer weiss ob das so sein wird?
00:31:28: Jetzt natürlich mit dem großen Glück, dass ich gesehen habe.
00:31:30: Ja es ist genauso passiert die Berechnung!
00:31:33: Es hat alles gestimmt.
00:31:36: man kann sich auf das verlassen.
00:31:37: aber auch dass wir als Frauen schauen was brauchen wir zum Leben?
00:31:41: Was hätten wir gern?
00:31:42: Was brauchen wir mehr?
00:31:43: Dass das eine Zahl ist, eine Zahl die objektivierbar ist also die sehr sachlich ist.
00:31:49: da schauen wir Frauen dann oft gleich weg Weil es ist zu sachlich, zu objektiv, zu rational vielleicht oder sagt uns nix.
00:31:55: Wir haben da keine Bilder, keine Gefühle dabei!
00:31:58: Aber wenn wir uns damit beschäftigen sagen so schaut das jetzt aus und da möchte ich hin... Das ist so ein wichtiger Entwicklungsschritt weil auf einmal fangen wir uns in diese Richtung anzubewegen.
00:32:14: Und dazu zählt noch etwas anderes was ich nie gemacht habe Was sich aber jetzt mache Sich zum Beispiel am Abend auch vorzunehmen, Bilanz zu ziehen bin ich meinem Ziel nähert gekommen.
00:32:28: Ich weiß immer wenn ich das Frauen sage, die sagen nein und in mein Leben und heute habe ich das gemacht oder heute war ich in keiner guten Energie oder heute weil ich besonders... Ja?
00:32:36: Und sie möchten sich nicht darüber so Rechenschaft ablegen.
00:32:40: aber es ist brutal wichtig, ja das weiß ich aus dem Spitzensport du musst es übereinander stapeln deine Erfolge aber ich meine auch dein Training Wenn du im Spitzensport verstehen wirst, wenn ich nur einmal in der Woche trainiere.
00:32:53: Das ist sinnbefreit!
00:32:54: Damit gewinne ich keine Turniere und habe keine Sportler-Karriere.
00:32:58: Damit kann ich kein Geld verdienen.
00:33:01: aber weißt du was ich meine?
00:33:03: Dieses sich tägliche Rechenschaft das ist hart es ist total hart aber es wird uns bewusst sein verändert immer alles.
00:33:11: Ich mein, das erinnert mich ein bisschen an meine Bachelorarbeit.
00:33:14: Da habe ich nie über Gender-Neutral Marketing geschrieben im Kinderspielzeug schon.
00:33:19: und dieses, weil du halt natürlich sehr für allgemeiner Tags eben mit Frauen beschäftigen uns nicht gerne mit Zahlen.
00:33:24: Es gibt es natürlich immer Ausreise aber kann man schon ein bisschen umlegen...es gibt dieses Beispiel von Lego ja wo Jungen Kindergartenkindern, zuerst beiden ein pinker Dinosaurier hingestellt wird zum Aufbauen.
00:33:40: Und das sind Mädels und Jungs genau gleich schnell und genau gleich kompetent.
00:33:46: Aber sobald dieser Dinosauriere grün oder blau ist trauen es sich die Mädchen nicht mehr zu und sagen auch ne das können sie nicht weil das ist für Jungs.
00:34:02: gesellschaftlich oder wie halt eben Kinder groß werden, aber vor allem Mädchen.
00:34:07: Das halt in dem Raum mit Zahlen beschäftigen so ne, mach lieber das ja oder kümmere dich lieber um das oder fokussiere ich lieber auf dass.
00:34:15: und deswegen ist es halt auch etwas was wir uns selber nicht zuschreiben oder zutrauen.
00:34:21: und natürlich und da bin ich ja auch total dabei also falle ich hier auch darunter wenn mir jetzt jemand sagt ich soll mir das ausrechnen und ich soll mehr step by step Durch meine Studien ist es leichter geworden.
00:34:34: Aber denke ich mir halt trotzdem oft so, ach, ich weiß nicht und fühle... Obwohl das genau das ist was jetzt zum Beispiel meinen Partner macht.
00:34:45: Wenn ich es mache finde ich dass es irgendwo sicher ein Fehler.
00:34:50: Und deswegen vertraue ich dem nicht ganz so.
00:34:52: Also das ist ein Beispiel was ein bisschen zeigt wie wir Frauen halt mit dem ganzen Umgehen, ja.
00:35:00: Mit den ganzen Zahlendatenfakten dahinterlegen natürlich auch unsere eigene Bilanz ziehen haben wir was gemacht?
00:35:07: und genau dieses Lernen wir überhaupt wirklich in der Schule oder in den Familien etwas für uns zu machen und
00:35:18: für uns
00:35:20: aufzubauen und zu schaffen dieses, vor allem wenn man dann am Abend sitzt und sagt okay habe ich etwas für mein Ziel gemacht oder für mein zukünftiges Ich.
00:35:29: Oder wie möchtet man Leben ausschauen?
00:35:32: Oft ist es halt sehr unangenehm und nicht wirklich also ungewohnt weil eben wir es nicht lernen oder nicht vorgezeigt bekommen oder auch es eher.
00:35:48: Ich meine natürlich kann ich jetzt wieder nur aus meiner Perspektive reden und wie ich die Welt wahrnehme, wir als Frauen dafür keinen Platz haben.
00:35:56: Und dass nicht unser Job ist in dieser Welt für uns was zu machen oder für uns stark zu werden.
00:36:04: Was ich damit sagen oder fragen möchte?
00:36:07: Natürlich... Wie würdest du jetzt dann eben heute für dich Erfolg beschreiben?
00:36:15: Weil viele glauben ja, dass es gleich immer gleich bleibt.
00:36:20: Oder wir wachsen eben mit dieser einen Erfolgsvorstellung auf.
00:36:26: Eben diese eine Person ganz oben und von außen eher gezogene Erfolg wie würdest du ihn heute beschreiben?
00:36:34: für dich?
00:36:35: Für mich ist Erfolg jetzt heute etwas ob ich glücklich bin, ob ich mich wohlfühle und ich möchte es mir nicht mehr definieren lassen von außen, ob jemand anderer mich als erfolgreich betrachtet oder sieht.
00:36:51: Und deswegen ist es ein Begriff der jetzt für mich immer also unangreifbar wird.
00:36:57: irgendwie er ist nicht so leicht definierbar aber ich muss immer mehr in mich zurückkommen.
00:37:05: weißt du was ich meine?
00:37:06: Ich muss das ist jetzt wichtig drinnen.
00:37:09: Wie geht es mir?
00:37:10: Ich kann nicht, das macht überhaupt keinen Sinn für mich, dass ich... Nehmen wir an!
00:37:15: Ich bin bei Rengana eben wahnsinnig erfolgreich.
00:37:18: die Menschen glauben.
00:37:19: Ich bin Wahnsinnig Erfolgreich aber zu Hause bin ich unglücklich oder stehe in der Früh gestresst auf, ich bin nicht bei mir.
00:37:29: also meine Tage mein Erfolg ist und da ist vielleicht nur für mich sichtbar tatsächlich nur für dass ich einen schönen Tag habe und mich wohlfühle und gesund bin.
00:37:43: Was würdest du jetzt jungen Menschen, aber vor allem jungen Frauen gerne mitgeben?
00:37:50: Dass es sich immer lohnt Herausforderungen zu stellen, dass es sich auch immer lohnet sich anzustrengen, dass sie sich aber auch immer wieder seine Richtung wechseln und etwas anderes machen, dass er sich immer etwas Neues lohnt zu beginnen – immer!
00:38:05: Und dass Sie sich lohnt, sich selbst kennenzulernen Also sich selbst zu stellen, sich anzuschauen.
00:38:14: Sich wahrzunehmen auf Dinge draufzukommen.
00:38:16: Denn ich habe gemerkt wenn ich Dinge erreichen möchte in meinem Leben und das große Ziel frei zu sein oder finanziell stark oder frei oder unabhängig zu sein als Frau auch als Frau mit Kindern als Mutter dann muss man sich selbst stellen Man muss sich seinen eigenen, wie soll es einen Schatten begegnen.
00:38:38: Seinen Ängsten, seinen Enttäuschungen auch seiner Wut oder seiner... Wie soll ich sagen?
00:38:45: Mit dem rechnet man ja gar nicht, dass das etwas damit zu tun haben kann.
00:38:50: Also man muss sich selbst stellen, seinen Ängstens vor allem und dass man sich vielleicht wie alle etwas zu wenig selbst lieben.
00:39:01: Zu wenig, etwas zu wenige an uns selbst glauben.
00:39:06: Also wenn ich eine jungen Frau was raten könnte, dann wäre es wirklich das.
00:39:11: Anfang ist ein wichtiges Thema sich selbst zu lieben, sich selbst Wertzuschätzen für sich selbst einzustehen, an sich selbst to glauben und dann zu leben.
00:39:24: Hast du vielleicht irgendeinen Tipp oder Trick wie du das machst?
00:39:29: Oder lernst oder dich damit beschäftigst?
00:39:32: Es ist ein ongoing process, so richtig.
00:39:36: Also es ist eine Entwicklung die nicht aufhört.
00:39:37: das hat mich etwas überrascht.
00:39:39: ich dachte immer wieder mal irgendwann werde ichs haben.
00:39:42: also natürlich wenn du dir einen ziel nimmst und es zum beispiel nicht erreichst dann musst du dich mit dir selber konfrontieren mit ganz viel weil du willst es erreichen.
00:39:56: also musst du nachdenken wie kannst du es erreichen?
00:39:58: Und warum hat's jetzt da nicht geklappt?
00:40:00: Deswegen sind Herausforderungen immer wichtig, um sich selbst gut kennenzulernen.
00:40:04: Und dann ist es tatsächlich so... Man muss wirklich sitzen damit mit den Gefühlen und den Emotionen.
00:40:12: Dann kommt man drauf, wo hat man sich das nicht zugetraut?
00:40:16: Wo hat man nicht an sich geglaubt?
00:40:18: Wo
00:40:20: liebt man sich?
00:40:20: viel zu wenig ... Weißt du was ich meine, gönnt als ein Luxusgönnt glücklich zu sein, erfolgreich zu sein.
00:40:33: Es einfach geschafft zu haben.
00:40:35: Vielleicht abschließend?
00:40:37: Wie möchtest du jetzt gerade in diesem Moment oder wie stellst du dir vor, dass deine nächsten zwanzig Jahre auch schon?
00:40:49: Also ich habe bei Rengana noch ganz viele Ziele nämlich weil es da um andere Menschen geht.
00:40:55: Ich möchte ganz ganz vielen Menschen nicht nur zeigen, dass es Rengana gibt.
00:41:01: Sondern sie auch zeigen wie sich entwickeln können, dass sie erfolgreich sein können mit Rengala oder einem Business.
00:41:09: und das andere ist ich möchte ganz viel Zeit mit mir verbringen Mit meinem Körper weil ich bin jetzt dreieinfünfzig.
00:41:18: Ich muss mich diese Zeit geben also zum trainieren zum Yoga machen zu meditieren Weil ich einfach beweglich, vital sein möchte und voller Energie.
00:41:27: Ich merke dass mir das unglaublich viel Energie gibt Und...ich möchte gern ganz ganz viel in der Sonne sitzen und nachdem ich schwimmen war im einem See weil ich hab einen Haus am See Das wieder und wieder nachempfinden wie ich es als Kind empfunden habe Wie das Wasser auf meiner Haut trocknet.
00:41:51: Vielleicht jetzt Was mir jetzt gerade noch eingefallen ist, glaubst du oder fühlst du dich mittlerweile?
00:41:59: Oder jetzt erfolgreich.
00:42:01: Ja ich fühle mich jetzt sehr sehr erfolgreich.
00:42:04: ja
00:42:05: Also Mama heute war das ein bisschen mehr ein Interview zwischen also dass ich dich interviewt habe und nächstes mal in unserer dritten Episode haben wir einen neuen Gast dabei.
00:42:20: oder
00:42:21: Ja, es kommt die Bediener.
00:42:22: Bedienerschmidt!
00:42:24: Ich gänne die Bediene seit vierzehn Jahren und sie wird unser erster Gast sein.
00:42:28: Genau also wir freuen uns schon riesig auf diese Episode.
00:42:32: und ja wenn du mehr hören möchtest dann unbedingt den Podcast abonnieren damit du immer die neuen Podcasts miterleben kannst oder auch die alten Folgen immer wieder dir anschauen kannst.
00:42:45: vielen Dank Dass du heute dabei warst.
00:42:47: Und natürlich, wir freuen uns aufs nächste Mal!
00:42:51: Wir freuen dich das nächste mal dabei zu haben.
00:42:54: und ja so stay tuned!
00:42:56: Bis bald bis zum nächsten
00:43:10: Mal!
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